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aktualisiert am 28.3.2011

Berichte aus der Langlauf-Gruppe

Auf dieser Seite finden Sie Berichte unserer Langlauf-Gruppe. Ursprünglich wurden sie für unser Vereins-Pressorgan, das Sport-Echo geschrieben. Sofern nicht anders angeben entstammen die Berichte unserer Langlauf-Pressewartin Alice Baumgart.


Berichte aus dem Jahr: [ Aktuell | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 ]

Sport-Echo Ausgabe: [ 01/2007 | 02/2007 | 03/2007 | 04/2007 ]


Berichte Sport-Echo 4/2007

Liebe Läuferinnen und Läufer,

meine guten Wünsche im letzten Sportecho für Eure Vorbereitungen zu den bevorstehenden Herbst-Marathons scheinen in Erfüllung gegangen zu sein, denn alle die irgendwo in den Vorbereitungsläufen gestartet sind, haben gute Ergebnisse erzielt und ich hoffe, Ihr selbst seid auch zufrieden.

So ein Trio, das am 23. September 2007 in Kronberg über die 20 km an den Start gegangen war:

Alexander Wissmann   1:38:19 Std.   7. Platz M 30
Manuel Schulz        1:49:12 Std.   8. Platz M 20
Anna Wächtershäuser  2:07:18 Std.   2. Platz W 20

Am 30. September 2007 ging Thomas Diebenbusch in Berlin über die Marathon-Distanz von 42,195 km, kam nach 4:56:40 Std. ins Ziel und belegte den 4.083. Platz in seiner Altersklasse M 45.

Am 12. Oktober startete die Winterlaufserie in Rüsselsheim, an der bereits seit 25 Jahren Läufer und Läuferinnen unseres Vereins teilnehmen. Wie schön, dass in diesem Jahr die Gruppe durch eine Reihe jüngerer Läufer und Läuferinnen verstärkt wurde. So ging ein Dutzend Teilnehmer der Langlaufgruppe auf die Strecke von 10 km, die fast ausschließlich durch Wald führt. Teilweise waren die Wege in diesem Jahr durch die lange Trockenheit und das heruntergefallene Laub etwas schwierig zu laufen, aber dennoch können alle mit ihren Ergebnissen zufrieden sein, die auch noch einen letzten Test vor dem Frankfurt-Marathon darstellen:

Thomas Hörber        47:04 Min.  17. Platz M 35
Dennis Herget        48:28 Min.  10. Platz MH
Manuel Schulz        49:00 Min.  11. Platz MH
Erika Schmid         52:55 Min.   2. Platz W 55
Thomas Diebenbusch   53:12 Min.  29. Platz M 45
Susanne Kraus        54:00 Min.   6. Platz W 45
Anna Wächtershäuser  54:01 Min.   4. Platz FH
Alice Baumgart       56:38 Min.   2. Platz W 65
Horst Waldhausen     58:30 Min.   3. Platz M 70
Gertrud Jahn         59:51 Min.   3. Platz W 65
Monika Prinz         64:01 Min.   8. Platz W 50
Marianne Ritter      64:31 Min.   1. Platz W 70

In der Mannschaftswertung kamen Erika S., Susanne K. und Anna W. mit einer Gesamtzeit von 2:40:56 Stunden auf den 3. Platz und einen guten 6. Platz belegten mit einer Zeit von 3:00:30 Stunden Alice B, Gertud J. und Monika P.

Bei den Männern war die Konkurrenz etwas größer, aber Thomas H., Dennis H. und Manuel Sch. erliefen einen 12. Platz mit einer Gesamtzeit von 2:24:32 Stunden.

Das große Erlebnis nicht nur für die aktiven Läufer und Läuferinnen sondern auch für alle Helfer, Helferinnen und Fans, Freunde und Bekannte ist der Frankfurt-Marathon, der in diesem Jahr am 28. Oktober gestartet wurde.

Die äußeren Bedingungen waren sehr gut, nicht so warm wie im letzten Jahr, kein Wind, kein Regen und viele Zuschauer an der Strecke. Leider waren einige gemeldete Mitglieder unseres Vereins durch Krankheit oder Verletzung verhindert, so dass von den gemeldeten 16 Läufern nur 11 über die Ziellinie in der Festhalle laufen konnten.

Für mich persönlich war es ein sehr schöner Lauf, denn kurze Zeit nach dem Start sprach mich ein Läufer aus Karlsruhe an, mit dem Gertrud und ich in Frankreich anlässlich des Medoc-Marathons die Afterrun-Party gefeiert hatten. Da unsere Zielvorstellungen identisch waren, taten wir uns als "Pärchen" zusammen und liefen gemeinsam zu den Versorgungsständen, bauten uns gegenseitig ab Kilometer 35 auf und kamen glücklich und zufrieden ins Ziel, da wir die uns gesetzte Zeit noch um 8 Minuten unterboten hatten.

Aber auch alle anderen waren mit ihren Ergebnissen zufrieden, was man aus den Gesprächen bei Holger im Vereinslokal heraushören konnte. Dort hatten wir uns anschließend getroffen, um die verlorengegangenen Kohlenhydrate in Form von Bier, Salat, Nudeln und Fleisch wieder zu uns zu nehmen. Die Ergebnisse:

Christoph Scheibitz     3:00:50 Std.      95. Platz M 30
Helmut Groß             3:31:23 Std.     160. Platz M 50
Matthias Wörner         3:42:13 Std.     836. Platz M 40
Frank Waldschmidt       3:47:18 Std.     407. Platz M 30
Jeronimo Peiter         3:58:37 Std.     476. Platz MH
Alice Baumgart          4:22:35 Std.       5. Platz W 65
Susi Kraus              4:23:49 Std.     147. Platz W 45
Gertrud Jahn            4:38:13 Std.       6. Platz W 65
Thomas Diebenbusch      4:42:16 Std.    1245. Platz M 45
Martina Backer          4:57:48 Std.     365. Platz W 45
Klaus-Felix Schneider   6:14:07 Std.     129. Platz M 60

Auch der Arque-Lauf von Kelkheim nach Mainz wurde am 11.11.2007 von einigen Mitgliedern unseres Vereins besucht. Hubert, Susi und Roman gehörten zu den "Pacemakern", d.h., sie waren mit verantwortlich, dass das vorgegebene Tempo eingehalten wurde. Wie vielleicht bekannt ist, wird in Gruppen gelaufen, die ein bestimmtes Tempo, was man selbst wählen kann, einhalten Die äußeren Bedingungen waren in diesem Jahr sehr schlecht, so dass auch nur sehr wenige Läufer vom Angebot der "Eröffnung der 5. Jahreszeit", verkleidet zu laufen, Gebrauch machten.

Zwei Wochen später, am 23. November machte sich ein "Zehnerpack" wieder auf den Weg nach Rüsselsheim, um die zweite Etappe der Winterlaufserie über 15 km zu absolvieren. Das Wetter war optimal, heller Sonnenschein bei ca. 5-6°C, kein Wind und die Bodenverhältnisse im Wald recht gut bis auf ein Teilstück an der Startbahn, das nur aus Schotter bestand. Aber dennoch wurden gute Zeiten gelaufen:

Matthias Wörner      1:09:23 Std.    28. Platz M  40
Alex Wißmann         1:09:58 Std.     8. Platz M 30
Hubertus Kraus       1:12:45 Std.    22. Platz M 45
Manuel Schulz        1:17:59 Std.    14. Platz MH
Anna Wächtershäuser  1:22:00 Std.     3. Platz MH
Susi Kraus           1:22:32 Std.     6. Platz W 45
Alice Baumgart       1:26:24 Std.     3. Platz W 65
Gertrud Jahn         1:27:57 Std.     4. Platz W 65
Horst Waldhausen     1:29:10 Std.     2. Platz M 70
Monika Prinz         1:37:40 Std.     7. Platz W 50

Die Damenmannschaft mit Anna W., Susi K. und Alice B. belegte mit einer Gesamtzeit von 4:11:16 Stunden den 3. Platz.

Aber auch die Männer Matthias, Alex und Hubert belegten einen guten 12. Platz unter 18 Mannschaften in 3:32:06 Stunden.

Nun stehen für die meisten von uns noch die Silvesterläufe aus, die nicht nur in Frankfurt gelaufen werden. Darüber dann ausführlich im nächsten Sportecho im nächsten Jahr.

Bleibt mir nur, wie fast immer, Euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest zu wünschen und für das Neue Jahr Gesundheit und weiterhin sportliche Erfolge. Bleibt vor allen Dingen vor Krankheit und Verletzungen verschont.

Eure Alice

Berichte Sport-Echo 3/2007

Liebe Läuferinnen und Läufer,

die Zeit vergeht wie im Fluge, schon laufen die Vorbereitungen für die Herbst-Marathons, aber es gibt vorher noch einiges über unsere "Sommer-Aktivitäten" zu berichten.

Bei angenehmem Laufwetter traf sich die "alte Garde" am 1. Juli zum 25. Hahnwaldlauf in Kiedrich. Die Strecke ist nach wie vor anspruchsvoll, wenn sie in diesem Jahr auch einen etwas geänderten Verlauf nahm. Die teilweise langgezogenen Steigungen muss man bewältigen. Aber die nette Gemeinschaft nach einer erfrischenden kalten Dusche mitten im Wald, die selbstgebackenen Kuchen, die Grillwürstchen und der Wein ziehen uns immer wieder dort hin. Josef Ritz und ich waren schon beim ersten Lauf vor 25 Jahren dabei. Der Verein hat dies in Form einer Tombola gewürdigt. Allerdings gingen wir leer aus, was bei der Siegerehrung allerdings nicht der Fall war, denn in den oberen Altersklassen reden wir noch ein Wörtchen mit:

Erika Schmid      55:32 Min.  2. Platz W 55
Erika Ingerl      56:34 Min.  1. Platz W 65
Alice Baumgart    60:15 Min.  4. Platz W 65
Marianne Ritter   69:07 Min.  1. Platz W 70
Josef Ritz        69:14 Min.  5. Platz M 70

Natürlich wurden die Platzierungen wieder mit einigen Flaschen Wein bewertet. Eine zusätzliche bekamen wir drei ersten Frauen noch für unseren 3. Platz in der Mannschaftswertung.

Wie in jedem Jahr, so hatte auch 2007 unser Jupp wieder eine Langlauf-Freizeit, d.h., ohne Langlauf, organisiert. In diesem Jahr ging es vom 13.-15. Juli in den Spessart. Da ich selbst aus familiären Gründen nicht daran teilnehmen konnte, hat unser ehemaliger Aktiver Hermann Krüger den Bericht verfasst:

"Auf Du junger Wandersmann"
Mit diesem Wanderlied auf den Lippen begann die Freizeit der Langlaufgruppe am 13. Juli in Mönchberg im Spessart. Wetterumschwung und Stimmung stellten sich pünktlich ein. Gleich nach der Ankunft gegen 14.00 Uhr zogen 9 Sportlerinnen und 6 Sportler vom Gasthof "Zum Hirschen" die steile Dorfstraße hinauf wie die Himmelsstürmer. Jupp und ich gaben mit den Mundharmonikas den Startschuss und den Takt an. In wenigen Minuten hatten wir die Höhe erklommen. Es war als hätten wir ein Tor zu einem großen Stadion aufgestoßen, das nun in Natura vor uns lag. Als Aschenbahn dienten die Wanderwege, unser Publikum waren die Bäume, Pilze am Wegrand, Vögel und Waldtiere aller Art. Unser stärkster Gegner war die Hitze.

Es dauerte nicht lange, da hatte Jupp mitten im Wald eine Wassertretanlage entdeckt. In der Begeisterung hätten wir beinahe noch mehr als Schuhe und Strümpfe ausgezogen und drehten einige Runden. Die Füße freuten sich besonders und dankten uns dies am nächsten Tag bei der Wanderung über 20 km (hin und zurück) zum Kloster Engelberg. Allerdings traten Hubert und Susi zu diesem Zeitpunkt noch in die Pedale, statt ins Wasser und absolvierten die ca. 90-km-Strecke in drei Stunden. Bravo Ihr zwei!

Vollzählig gingen wir am Samstag früh auf die Strecke. Der einfache Weg wäre uns zu kurz gewesen, darum haben wir einige nicht geplante Umwege gemacht, die jedoch unsere Eindrücke der herrlichen Spessartlandschaft sehr bereicherten. Es war schon paradiesisch, was wir da alles sehen und erleben konnten: Obstplantagen, weiße und schwarze Johannisbeeren, Kirschen, wilde Pflaumen, Mais- und teils schon abgeerntete Getreidefelder, Weinberge, Sonnenblumen und einmalige Fernblicke, also Fernsehen pur!

Von den schönen kleinen Örtchen wie Schippach, Erlenbach oder Klingenberg sah man zeitweise nur die Kirchturmspitzen. Schließlich haben wir dem "Eselsweg" alle Ehre gemacht und so mancher Esel hätte uns beneidet.

Auf jeder Wegkreuzung wurde die Richtung geprüft, denn Wegweiser waren Seltenheit, alle redeten mit: Fred, Hannelore, Susi, Hubert, beide Erikas, Ewa und Roman, Marianne, Inge und Horst, Gisela und Rudi, Elfriede und Jupp (als "Versammlungsleiter"), Hermann und Gertrud. Egal, ob es richtig oder falsch war, es wurde einstimmig beschlossen, wie es weitergeht (so haben wahrscheinlich die Menschen vor einigen tausend Jahren die Demokratie erlernt!). Das Singen von Wanderliedern zeigte an, wie groß noch die Luftreserven waren. Wie schon so oft, hat auch diesmal wieder manche Ehefrau ihrem aktiven Sportsmann gezeigt, was in ihr steckt, so z.B. Ewa, Gisela oder Elfriede!

Allerdings mussten wir uns zwischendurch stärken bzw. auftanken. Ohne Rücksicht auf Alkoholgehalt löschten wir jeden Durst, eine deftige Jause im Kloster Engelberg oder in der "Häckerwirtschaft" (Straußwirtschaft) Klotzenhof inklusive. Eine Hochzeit in der Klosterkapelle ließ manche Erinnerung aufkommen. Jede Heimkehr in unseren Gasthof "Zum Hirschen" war natürlich eine Freude, sowohl beim Essen als auch beim stundenlangen "Gebabbel". Mit unseren Gastgebern hatten wir und sie mit uns keine Probleme.

Aber auch die "Spurensuche" der SG-Nied war sehr interessant. So besuchten wir die Wirkungsstätte von Fred und Hannelore u.a. in der Freizeitanlage Klotzenhof, wo sie einst Kinderfreizeiten organisierten. Sie können es nun mal nicht lassen, für andere dazusein, egal ob Kinder oder Senioren, danke.

Nicht zuletzt führte uns die Spur der SG-Nied zu unserer Gymnastikfreundin Cilli in die Töpfergasse 4, wo sie ihr Elternhaus als "Pendlerin" aus Nied bewohnt, was uns den Besuch des Heimatmuseums erspart hat - einfach toll von den Schwiegersöhnen restauriert und modernisiert ohne die Vergangenheit zu tilgen. Da nur selten solche Privatinitiativen offiziell gewürdigt, werden, tun wir es gerne hier. Vielen Dank liebe Cilli.

Damit wären wir eigentlich am Ende der Berichterstattung, aber noch nicht ganz, denn auf der Heimfahrt hat Jupp, dem an dieser Stelle besonderer Dank für die Gesamtplanung zukommt, noch einen kleinen Abstecher an die Bergstraße geplant ins Cafe-Restaurant "Höfle" in Juhöhe bei Heppenheim. Ein wirklich gelungener Abschluss, einschließlich Spaziergang mit Umwegen und einem würdigen lukullischen Ende. Elfriede, Jupp, Gertrud und mir wird der Tisch Nr. 99 in guter Erinnerung bleiben, weil wir ihn ganze viermal durch Umdrehen des Nummernschildes 66 in "99" geändert haben, der Kellner aber auf der 66 bestand.

Damit schließe ich meinen Bericht bis zum nächsten Jahr. Jupp ist inzwischen schon einfallen, womit er uns im nächsten Jahr ein schönes Wochenende bescheren kann, ohne an Trainingszeiten -tempo, Wehwehchen aller Art und Wettkämpfe zu denken.
Euer Hermann

Aber es wurde auch fleißig weiter gelaufen. So wagte sich Thomas Diebenbusch am 15.07. in Birstein-Unterreichenbach an den 4. Vogelsberger Südbahnlauf, einen Halbmarathon. Die 21,1 km bewältigte er in 2:04:11 Std. und wurde 29. in seiner Altersklasse M 45.

Traditionsgemäß startet am ersten Sonntag im August, also am 5., in Oestrich-Winkel der Rieslinglauf, in diesem Jahr zum 25. Mal. Die 10-km-Strecke führt durch die Weinberge mal rauf mal runter. Obwohl dieser Sommer seinem Namen nicht unbedingt Ehre macht, scheint die Sonne in Oestrich am Lauftag immer!!! So auch in diesem Jahr, allerdings mit etwas frischem Ostwind, der zwar die Elite behindert haben soll, aber wir drei Aufrechten empfanden ihn als angenehm.

Ja, in diesem Jahr waren wir leider nur zu dritt, einige privat verhindert, im Urlaub oder leider auch noch krank, aber mit unseren Leistungen waren wir zufrieden:

Helmut Groß       44:55 Min.  4. Platz M 50
Horst Waldhausen  58:46 Min.  4. Platz M 70
Alice Baumgart    58:58 Min.  2. Platz W 65

Am 25.08. fand in Frankfuirt der zweite Women's Run statt. Unter den 2.900 Teilnehmerinnen waren auch Läuferinnen und Walkerinnen unseres Vereins, die teilweise mit genauer Zeitmessung per Chip liefen, teilweise ohne, was mit einer Teilnehmerurkunde ohne Zeitangabe gewertet wurde.

Wir fünf Läuferinnen ließen es uns über die 8-km-Strecke nicht nehmen, die genaue Zeit per Chip messen zu lassen mit folgenden Ergebnissen:

Erika Schmid      42:38 Min.    3. Platz W 55
Susanne Kraus     44:13 Min.   20. Platz W 45
Alice Baumgart    46:01 Min.    2. Platz W 65
Monika Prinz      48:11 Min.   17. Platz W 50
Marianne Ritter   51:59 Min.    1. Platz W 70

Thomas Diebenbusch lief am 02.09. beim Sport-Ehrl Halbmarathon in Kelkheim. Nach 1:57:23 Std. kam er als 62. Läufer seiner Altersklasse M 45 ins Ziel.

Jérôme Peiter zog es vor, am gleichen Tag den Halbmarathon in Mülheim-Dietesheim zu laufen. Nach 1:37:06 Std. kam er ins Ziel und wurde 6. in seiner Altersklasse M 20.

Und Gertrud und ich machten uns am 5. September auf den Weg in Richtung Bordeaux, um in Paulliac, an der Gironde gelegen, am Medoc-Marathon teilzunehmen. Wer es nicht weiß, bei diesem Marathon geht es nur ums Dabeisein nicht um Bestzeiten. Dazu ist die Strecke mit ihren teilweise unebenen Wegen von Sand über Schotter und Grasnabe zwischen den Weinbergen nicht geeignet. Außerdem gibt es neben der normalen Verpflegung mit Wasser, Bananen, Rosinen und Orangen ca. 20 Stände mit Rotwein, der zum Probieren einlädt.

Nach Ankunft mit Verspätung und Zimmerbelegung starteten wir noch zu einem kleinen Lockerungslauf an den Lac de Carcans. Auch am nächsten Morgen war ein leichter Trainingslauf angeboten worden, der von vielen Teilnehmern der Reisegruppe genutzt wurde, zum Teil auch zum Kennenlernen. Der restliche Tag stand zur freien Verfügung, den Gertrud und ich zum Besuch der Atlantikküste nutzten, ein Fußweg von ca. einer Stunde. Am Abend erfolgte die Startnummernausgabe sowie die Nudelparty. Beides war vom Reiseveranstalter interAir organisiert worden, so dass uns der lange Weg nach Paulliac erspart blieb. Am Samstag morgen hieß es schon um 7.00 Uhr Abfahrt zum Start. Ca. eine Stunde brauchten wir für den Weg mit dem Bus, hatten also noch genügend Zeit, um uns "startklar" zu machen, d.h., die letzten Feinheiten der Kostümierung vorzunehmen, denn das ist bei diesem Marathon Pflicht. Nach einem letzten Gruppenfoto ging es dann gemütlich in den Startbereich, wo wir genügend Zeit hatten, die diversen Kostüme bzw. Gruppen mit Gefährt zu bewundern. Es war schon erstaunlich, was den Leuten alles eingefallen ist: Wickinger mit Schiff, das von den Läufern über die Strecke geschoben wurde, Schneewittchen mit ihren Zwergen, mehrere Negerstämme, Schlümpfe, Schornsteinfeger mit Leitern auf dem Rücken, ganze Kuhherden, Engelchen und Teufelchen, Schmetterlinge, Fantasiekostüme aller Art. Man muss es einfach gesehen haben.

Nachdem der Startschuss gefallen war, setzte sich das Läuferfeld, das auf 8.000 Teilnehmer begrenzt war, in Bewegung. Nach ca. 2 km liefen viele den ersten Weinstand an. Da ich die Wirkung von Rotwein beim weiteren Laufen nicht abschätzen konnte, lief ich lieber erst einmal weiter. Eine herrliche Strecke durch Weinberge, wobei es sich bei den Bergen mehr um Hügel handelte, von Château zu Château und immer wieder auf der Strecke reichliche Angebote von Wasser und Obst. Von dem Rotwein habe ich erst auf der letzten Teilstrecke, der sogenannen Fressmeile, genossen. Hier konnte man sich an reichlich Rotwein, Austern, Käse und Entrecote, rar gebraten, laben, bevor es in Richtung Ziel ging. Die letzten 195 Meter wurden auf dem roten Teppich gelaufen, bevor alle Finisher im Ziel ihre Medaille und die Damen noch eine rote Rose bekamen. Es war ein herrlicher Lauf, aber trotz allem, die 42,195 km mussten gelaufen werden, egal wie lange man brauchte.

Unsere Gruppe traf sich an den Bussen, fuhr zum Hotel zum Duschen zurück, bevor wir den Weg nach Paulliac noch einmal machten, um uns zu stärken und um 23.00 Uhr ein herrliches Feuerwerk über der Gironde zu genießen.

Aber am nächsten Morgen stand schon wieder eine 7 km lange Weinwanderung an, die wir gebucht hatten. Nach dem Marathon schmeckten die Rotweine köstlich. Unser Reiseveranstalter hatte für genügend Baguettes zur Neutralisierung der Geschmacksnerven gesorgt. Dazu gab es reichlich Gelegenheit, mit vielen Leuten ins Gespräch zu kommen, bevor uns unser Bus zur "AfterMarathonParty" in ein Château brachte. Dort ließen wir uns im Schatten uralter Eichen an schön gedeckten runden Tischen nieder und genossen neben Rotwein ein leckeres Buffet. Da die Mehrzahl der Teilnehmer aus Deutschland und den USA kamen, wurden zur Begrüßung die beiden Nationalhymnen gespielt, ein leichtes Gänsehautfeeling. Eine Band spielte anschließend zum Tanz, so dass wir uns die vom Marathon strapazierten Beine und Gelenke lockern konnten. Ein herrlicher Ausklang dieses besonderen Marathons, bevor es am nächsten Tag wieder in Richtung Heimat ging.

Anzumerken ist noch, dass Gertrud Jahn trotz Krankheit einen Teil der Strecke gelaufen ist und ebensoviel Spaß hatte wie ich. Den werden auch Susi und Hubert gehabt haben, die wir leider nicht getroffen haben. Vielleicht habe ich aufgrund des Berichtes bei einigen von Euch Interesse an diesem Marathon geweckt. Ich wäre noch einmal mit dabei.

Aber die anderen Vereinsläufer und -läuferinnen waren auch nicht untätig. So liefen am 08.09. drei Mitglieder unseres Vereins beim Albiger Hügellauf (wo immer das ist). Philip Kampa lief die 13 km in 1:04:13 und wurd 2. in seiner Altersklasse (mir leider unbekannt). Über 21 km lief sein Vater Siegfried zusammen mit Thomas Spielmann. Die Ergebnnisse:

Siegfried Kampa   1:42:13 Std.   5. Platz M 45
Thomas Spielmann  1:44:24 Std.   4. Platz M 40.

Schon einen Tag später startete ein "Pärchen" in Pohlheim-Garbenteich zum 28. Garbenteicher Volkslauf. Die 30 km liefen:

Alexander Wißmann 2:37:52 Std.     5. Platz MH und
Thomas Spielmann  2:42:42 Std.   40. Platz M 40

Beim traditionellen Hugenottenlauf in Neu-Isenburg am 16.09. war leider nur ein "kleines Quartett" gestartet, das sich aber wacker geschlagen hat.

Gertrud Jahn lief die 10 km und kam nach 61:42 Min. als erste ihrer Altersklasse W 65 ins Ziel. Frank Rusko trat bei den Herren an, kam nach 59:08 Min. ins Ziel und wurde 42. in seiner Altersklasse M 35. Die Halbmarathondistanz von 21,1 km liefen:

Jérôme Peiter     1:42:55 Std.   30. Platz M 20 und
Frank Waldschmid  1:44:12 Std.   45. Platz M 30.

Helmut Groß zog es am gleichen Tag vor, beim "Gickel"-Waldlauf in Niedernhausen-Engenhahn zu starten. Die 20 km lief er in 1:37:09 Std. und wurde erster in seiner Altersklasse M 50, in der 12 Läufer gestartet waren. Herzlichen Glückwunsch!

Es könnte sein, dass ich nicht alle Laufergebnisse wiedergegeben habe. Seid doch bitte so gut und teilt mir per E-Mail mit, wann, wo, wie und in welcher AK Ihr welche Erfolge erzielt habt. Auch Hubert können wir damit etwas entlasten. Außerdem ist es leichter, alle SGler in den Ergebnislisten zu finden, wenn Ihr als Verein immer "SG Frankfurt-Nied" angebt.

Bleibt mir nur noch, Euch allen für die bei vielen von Euch anstehenden Marathons alles Gute und für Start und Ziel zu wünschen

Eure Alice

Berichte Sport-Echo 2/2007

Liebe Läuferinnen und Läufer,

das Frühjahr mit all seinen Kurz-, Mittel- und Langstreckenläufen ist vorüber und viele von Euch haben Kondition und Ergebnis des Trainings getestet.

Nach einer wunderschönen Vorfrühlingswoche machte das Wetter am Wochenende Schluss mit Lustig und ließ noch einmal seine schlechte Laune an den Läufern und Läuferinnen aus, die sich am 18. März in Friedberg für den Lauf "rund um den Winterstein" angemeldet hatten. Es war sehr kühl, windig bis stürmisch und es fing auch noch an zu regnen. Aber was sagte früher unser Karl Fassel "bei schönem Wetter kann jeder laufen". Und was ein richtiger Läufer ist, der lässt sich nicht von solchen Unbilden abhalten. Das war auch daran zu erkennen, dass 754 Läufer und Läuferinnen nach der langen Distanz von 30 km ins Ziel kamen. Darunter waren auch zwei Läufer unseres Vereins:

Dennis Hergert lief nach 2:50:40 Std. ins Ziel und wurde 20. in der M 20. Etwas später, nach 3:05:37 Std., traf Thomas Diebenbusch ein und wurde 112. in der M 45.

Aber auch die 10-km-Strecke wurde von 5 Mitgliedern unseres Vereins bewältigt. Der ausrichtende Verein ASC Friedberg freute sich, dass er wie seit vielen Jahren, in den oberen Altersklassen unsere Damenriege beglückwünschen konnte. Mit dabei waren:

Erika Schmid      53:16 Min.  1. Platz W 55
Erika Ingerl      55:21 Min.  1. Platz W 65
Gertrud Jahn      55.30 Min.  2. Platz W 65
Alice Baumgart    56:28 Min.  3. Platz W 65
Horst Waldhausen  57:55 Min.  3. Platz M 70

Am 1. April machte sich Thomas Diebenbusch auf die 25 km-Strecke in Seligenstadt und kam nach 2:42:12 Std. als 80. In seiner Altersklasse M 45 ins Ziel.

Die gleiche Distanz nahm sich am 9. April ein Männertrio unseres Vereins bei sonnigem und warmem Wetter in Jügesheim unter die Füße. Auf der flachen schnellen Strecke kamen ins Ziel:

Hubertus Kraus       2.08.54  47. M 45
Dennis Hergert       2.12.57  24. M 20
Thomas Diebenbusch   2:23:30  59. M 45

Am 15.04. beim Feldberglauf über 10,180 km war die jüngere Generation vertreten. Bei sonnigem warmen Wetter liefen:

Alexander Wißmann    1:03:33 Std.   22. Platz M 35
Hubertus Kraus       1:05:06 Std.   36. Platz M 45
Thomas Diebenbusch   1:10:35 Std.   51. Platz M 45
Anna Wächtershäuser  1:21:19 Std.    6. Platz W 20

Zum Gutenberg-Marathon in Mainz zog es in diesem Jahr am 6. Mai ein gemischtes Quartett unseres Vereins, das sich auf die Halbdistanz festgelegt hatte:

Thomas Spielmann 1.39.56 111. M 40 neue Bestzeit Thomas Dieb 1:59.57 305. M 45 Birgit Schlosser 2:06.58 127 W 40 Susanne Kraus 2:15:41 134. W 45

Am gleikchen Tag fand in Großkrotzenburg der "Limeslauf" statt, bei dem man zwischen 10 km und dem Halbmarathon - 21,1 km - wählen kann. In diesem Jahr hatte unsere leicht dezimierte Damenriege männliche Verstärkung durch Horst Waldhausen bekommen. Bei besten äußeren Bedingungen gingen zunächst Gertrud und ich auf die Halbmarathonstrecke, ehe 15 Minuten später die 10-km-Strecke für die Läufer freigegeben wurde. Alle kamen gut ins Ziel und waren mit ihren erzielten Zeiten zufrieden:

21,1 km:
Gertrud Jahn      1:59:20 Std.   1. Platz W 65
Alice Baumgart    2:02:04 Std.   2. Platz W 65

10 km:
Erika Schmid      52:26 Min.  1. Platz W 55
Erika Ingerl      52:35 Min.  1. Platz W 65
Horst Waldhausen  57:41 Min.  5. Platz M 70

Am 12.05. war Helmut Groß zum 10. Berglauf über 5,3 km in Greifenstein angetreten. Nach flachen 2,5 km war ein anspruchsvoller Anstieg über 2,8 km zu bewältigen. Nach 27:14 Min. kam er ins Ziel, wurde 3. in der M 50 und 38. von insgesamt 216 Finishern.

Roman Lessmann entschied sich an diesem Tag für den 17. Oberhainer Volkslauf über 10 km, die er in 42:52 Min. erreichte und dritter in der M 50 wurde.

Am 17.05., Himmelfahrt, ruft das Höchster Kreisblatt zum Kreisstadtlauf auf, der von Hofheim nach Höchst führt. Die 10 km bewältigten:

Babsi Teubner     48:59 Min.   11. Platz W 35
Gertrud Jahn      52:44 Min.    2. Platz W 65
Monika Prinz      59:50 Min.   19. Platz W 50
Marianne Ritter   65:12 Min.    2. Platz W 70
Gerd Ratke        46:46 Min.   44. Platz M 45

Nur zwei Tage später, am 19. Mai, starteten Hubert und Susi beim Rennsteiglauf in Thüringen. Während Hubert sich auf die Ultradistanz von 73,7 km machte, nach 9:06:28 Std. als 266. der M 45 ins Ziel kam, erreichte Susi nach 2:20:08 Std. als 160. der W 45 die 21,2 km-Linie.

Dazu nachfolgend noch einige persönliche Bemerkungen von Hubert: Start 6:00 Eisenach Marktplatz Im letzten Jahr ca. 40 km im Regen, war es diesmal ein echter Sonnenlauf. Und wer denkt, man läuft beim Rennsteig durch die Wälder und somit im Schatten, der wurde eines besseren belehrt. Ca 45 km sind wir in der prallen Sonne gelaufen, und zwar meistens in die Richtung der Sonne. Die Lufttemperaturen lagen um die 20 - 22 Grad, doch in der Sonne einiges höher. Umso überraschter war ich von der Zeit, die nur knapp 30 Min. schlechter war als beim Ultra vor 2 Jahren, wo nahezu ideale Wetterbedingungen geherrscht hatten: 16-18 Grad, bewölkt und erst auf den letzten 10-15 km Sonnenschein mit 20-21 Grad.

Beim Halbmarathon spielte die Sonne keine Rolle, da der um 7:30 h gestartet wurde.

Auch der Pfingstlauf über 10 km am 26.05. in Schwanheim, der zum Main-Lauf-Cup gewertet wird, gehört in unser Wettkampfprogramm. In diesem Jahr war es sehr heiß und schwül, äußerst ungünstig, zumal nachmittags um 17.00 h gestartet wird. Unser Verein war dennoch stark vertreten, da wir gleichzeitig unsere Vereinsmeisterschaft ausgetragen haben.

Christoph Scheibitz  39:48 Min.    7. Platz M 30
Roman Lessmann       40:26 Min.    3. Platz M 50
Helmut Groß          43:27 Min.   11. Platz M 50
Siegfried Kampa      44:32 Min.   20. Platz M 45
Dennis Hergert       46:24 Min.   10. Platz M 20
Marcel Wosinski      47:08 Min.   11. Platz M 20
Alexander Wißmann    48:43 Min.   17. Platz M 30
Thomas Spielmann     49:02 Min.   36. Platz M 40
Janis Dörr           50:29 Min.   15. Platz M 20
Horst Waldhausen     52:35 Min.    2. Platz M 70
Marco Wöretshofer    52:50 Min.   23. Platz M 30
Iris Hadbawnik       53:12 Min.    5. Platz W 30
Thomas Diebenbusch   54:11 Min.   47. Platz M 45
Susi Kraus           54:24 Min.    2. Platz W 45
Erika Ingerl         54:37 Min.    2. Platz W 65
Gertrud Jahn         58:26 Min.    3. Platz W 65
Jens Sämann          58:46 Min.   23. Platz M 20
Anke Mathes          58:47 Min.   11. Platz W 20
Monika Prinz         61:58 Min.    6. Platz W 50
Yvonne Enkelmann     63:20 Min.   16. Platz W 20
Walter May           67:18 Min.   16. Platz M 65
Jupp Ritz            74:37 Min.    9. Platz M 70

In der Mannschafts-10er-Wertung liefen wir auf den 3. Platz.

Der Wertungsmodus für die Vereinsmeisterschaft ist etwas kompliziert, so dass ich nachstehend nur die Angaben von Hubert übernehmen kann:

      
      Frauen   
      
   Abteil.  Name        Vorname     Jahrgang AK    Gestoppte Zeit Zeit in Dez.   Faktor   VM-Zeit in Dez
1  La       Ingerl      Erika       1940     65    54:37          54,6200        0,70     38,2340
2  La       Jahn        Gertrud     1940     65    58:27          58,4500        0,70     40,9150
3  La       Kraus       Susanne     1959     45    54:24          54,4000        0,92     50,0480
4  Tri      Hadbawnik   Iris        1973     30    53:12          53,2000        1,00     53,2000
5  La       Prinz       Monika      1956     50    61:59          61,9800        0,88     54,5424
6  Hb       Mathes      Anke        1978     25    58:47          58,7800        0,99     58,1922
7  Hb       Enkelmann   Yvonne      1980     25    63:20          63,3300        0,99     62,6967
8  La       Baumgart    Alice       1938     65                                  0,70     0,0000
9  La       Ritter      Marianne    1934     70                                  0,63     0,0000
10 La       Schmid      Erika       1948     55                                  0,82     0,0000

      Männer
   
   Abteil.  Name        Vorname     Jahrgang AK    Gestoppte Zeit Zeit in Dez.   Faktor   VM-Zeit in Dez
1  La       Waldhausen  Horst       1936     70    53:13          56,4000        0,63     35,5320                                                                                                                                                                             
2  La       Lessmann    Roman       1957     50    40:26          40,4300        0,88     35,5784                                                                                                                                                                             
3  La       Groß        Helmut      1954     50    43.27          43,4500        0,88     38,2360                                                                                                                                                                             
4  La       Scheibitz   Christoph   1975     30    39:48          39,8000        1,00     39,8000                                                                                                                                                                             
5  La       Kampa       Siegfried   1960     45    44:32          44,5300        0,92     40,9676                                                                                                                                                                             
6  Hb       Wosinski    Marcel      1983     20    47:08          47,1300        0,97     45,7161                                                                                                                                                                             
7  Tri      Hergert     Dennis      1978     25    46:24          46,4000        0,99     45,9360                                                                                                                                                                             
8  La       Ritz        Jupp        1934     70    74:37          74,6200        0,63     47,0106                                                                                                                                                                             
9  La       Spielmann   Thomas      1967     40    49:02          49,0300        0,96     47,0688                                                                                                                                                                             
10 La       May         Walter      1940     65    67:19          67,3100        0,70     47,1170                                                                                                                                                                             
11 Tri      Wißmann     Alex        1977     30    48:43          48,7200        1,00     48,7200                                                                                                                                                                             
12 Hb       Dörr        Janis       1987     20    50:29          50,5000        0,97     48,9850                                                                                                                                                                             
13 Tri      Diebenbusch Thomas      1959     45    54:12          54,2000        0,92     49,8640                                                                                                                                                                             
14 Hb       Wöretshofer Marco       1976     30    52:50          52,8300        1,00     52,8300                                                                                                                                                                             
15 Hb       Sämann      Jens        1984     20    58:47          58,7800        0,97     57,0166                                                                                                                                                                             
16 Tri      Kampa       Philip      1991     20                                  0,97     0,0000                                                                                                                                                                                       
17 La       Marian      Dr. Calin   1961     45                                  0,92     0,0000                                                                                                                                                                                       
18 ?        Rusko       Frank       1970     35                                  0,99     0,0000                                                                                                                                                                                       

Hinweis. Die SG Nied hatte 29 Teilnehmer einschließlich Schüler und Jugend und Jedermann, doch es reichte nicht für den teilnahmestärksten Verein. Das waren die Veranstalter selbst mit 32 Teilnehmern. Es stellt sich die Frage, warum der eigene Verein geehrt wird. Bei allen anderen Veranstaltungen ist der eigene Verein außen vor.

Auch der Brunnenfestlauf in Oberursel, der am 6. Juni über die Halbmarathondistanz ausgetragen wurde, fand Interesse bei zwei Läufern unseres Vereins. Es liefen:

Christoph Scheibitz     1:26:20 Std.    1. M 30
Dennis Hergert          1:45:20 Std.   12. M 20

Helmut Groß zog es am 9. Juni nach Waldesch zum Halbmarathon. Abgesehen won einer anspruchsvollen hügeligen Strecke war es wettermäßig äußerst ungünstig: 29°C, schwül und sehr luftfeucht. Dennoch schaffte er die Distanz in 1:37:46 Std., wurde 3. in der M 50 und 9. Gesamtsieger.

Und zum guten Schluss Huberts Betrachtungen zu seinem Start beim 100-km-Lauf in Biel am 15. Juni 2007: Ich starte beim 49. Internationalen 100 km-Lauf in Biel in der Schweiz, doch gegen 5 Uhr früh am 16.06.2007 nach über 7 Stunden Llaufen entscheide ich mich, bei km 56,1 in Kirchberg auszusteigen und zusammen mit Susi, welchemich auf dem Rad begleitete, in den bereitstehenden Bus zu steigen und mich an den Ausgangspunkt des Laufes zurückfahren zu lassen.

Der berühmte Satz der Läufer "Einmal im leben muss man nach Biel", habe ich umgesetzt. Doch ich will ein zweites Mal hin - im nächsten Jahr - , um dann die 100 km durchzulaufen. Mein Entschluss stand bereits unmittelbar nach der Aufgabe in Kirchberg fest und auf dieses Ziel ich mich ab sofort konzentrieren.

Es ist ein besonderes Gefühl durch zu Nacht zu laufen, man sieht nichts von einer Landschaft, man ist so allein mit sich und seinen Gefühlen und seinem Körper und seiner Ausdauer … und mit seinem "Coach" Susi. So werden die Fahrradbegleiter offiziell bezeichnet und erhalten auch die entsprechende Kennzeichnung und dürfen auch an der angebotenen Verpflegung teilnehmen. Ich glaube, dass ein einziger Nachtlauf über knapp 3 Stunden. zu wenig an Vorbereitung war. Die Müdigkeit tritt nach 3 bis 4 Stunden langsam ein und häufig bin ich dann mit geschlossenen Augen kurze Strecken gelaufen, was aber bei den asphaltierten oder betonierten Straßen und Wegen durchaus möglich war. Irgendwann ist auch die Temperatur bis auf 12 Grad abgesackt und da half auch gegen 4:30 Uhr der anbrechende Morgen und die Sicht in die Landschaft nicht mehr.

Aber auch diese Erfahrung muss man einmal machen. Ich hoffe nur, dass Ihr alle bei den noch anstehenden Wettkämpfen gut ins Ziel kommt und gesund bleibt. Unseren Kranken und Verletzten wünsche ich gute Besserung

Eure Alice

Berichte Sport-Echo 1/2007

Liebe Läuferinnen und Läufer,

im letzten Jahr haben wir in gemütlicher Runde bei Hubert und Susi unseren Nikolausumtrunk gemacht und uns am 15. Dezember in der Gaststätte der Niddakampfbahn zu unserem Weihnachtsessen getroffen. Bei gutem Essen und den gewünschten Getränken wurden viele Gespräche geführt, die bei den üblichen Trainingszeiten "auf der Strecke bleiben". U.a. hat Jupp seinen Zielort für das nächste Sommerwochenende bekannt gegeben. Als große Überraschung war auch die Mitteilung von Hubert, dass beim Frankfurt-Marathon in der Mannschaftswertung "50 Jahre und älter" Gertrud Jahn, Erika Schmid und ich den ersten Platz belegt haben. Die Freude darüber war natürlich groß und machte uns etwas stolz .

Nach den vielen Feiertagen mit reichlich und gutem Essen plagt jeden Läufer vor Jahresschluss noch einmal das schlechte Gewissen: Ich bin den letzten Tagen zu wenig gelaufen. Was bietet sich da besser an als der Silvesterlauf über 10 km im Frankfurter Stadtwald. Unter die über 2000 TeilnehmerInnen mischten sich auch 14 Läufer und Läuferinnen unseres Vereins und wie ich beim kleinen anschließenden Jahresausklang mit Sekt, Saft, Wasser, Schmalzebrot, Kuchen, Stolle und Knabbergebäck feststellen musste, waren alle mit ihren gelaufenen Zeiten zufrieden. Wir wollten eigentlich nur noch etwas Gutes für uns selbst tun, bevor wir in den nächsten Wochen und Monaten wieder zu intensiverem Training und Testläufen übergehen. Die Ergebnisse:

Christoph Scheibitz  39:56 Min.    15. Platz M 30
Thomas Spielmann     46:19 Min.    87. Platz M 35
Dennis Hergert       49:39 Min.    67. Platz MHK
Babsi Teubner        52:43 Min.    29. Platz W 35
Erika Schmid         52:49 Min.     3. Platz W 55
Thomas Diebenbusch   53:10 Min.   138. Platz M 45
Erika Ingerl         54:58 Min.     1. Platz W 65
Helmut Jannasch      55:19 Min.    65. Platz M 55
Gertrud Jahn         55:30 Min.     2. Platz W 65
Alice Baumgart       56:57 Min.     3. Platz W 65
Birgit Schlosser     57:47 Min.    70. Platz W 40
Monika Prinz         64:35 Min.    34. Platz W 50
Walter May           64:42 Min.    28. Platz M 65
Marianne Ritter      65:01 Min.     2. Platz W 70

Die Witterungsverhältnisse in diesem Jahr sind für uns Läufer günstig, kein Schnee und Glatteis, so dass wir auch zum Jahresanfang unser gewohntes Training wieder aufnehmen konnten. Der erste Wettkampf in jedem Jahr ist der dritte Lauf zur Winterlaufserie der LG Rüsselsheim. Zehn Läuferinnen und Läufer haben sich auf die 10 km lange Strecke gewagt. Die äußeren Bedingungen waren gut, milde Temperaturen, kein Regen und nur mäßiger Wind, den man im Wald kaum spürte. Entsprechend waren auch die Ergebnisse:

Helmut Groß          44:07 Min.     6. Platz M 50
Erika Schmid         52:09 Min.     3. Platz W 55
Thomas Diebenbusch   53:42 Min.    53. Platz M 45
Anna Wächtershäuser  53:56 Min.     4. Platz WHK
Erika Ingerl         54:50 Min.     2. Platz W 65
Horst Waldhausen     56:39 Min.     4. Platz M 70
Alice Baumgart       57:01 Min.     3. Platz W 65
Gertrud Jahn         58:06 Min.     4. Platz W 65
Josef Ritz           63:44 Min.     6. Platz M 70
Marianne Ritter      68:04 Min.     1. Platz W 70

Bei dieser großen Teilnehmerzahl konnten wir auch drei Staffeln stellen:

Helmut G., Thomas D. und Horst W. belegten mit einer Zeit von 2:34:28 Std. den 23. Platz .

Bei den Damen wurden Erika S, Anna W. und Erika I. 7. mit einer Zeit von 2:40:55 Std., und Alice B., Gertrud J. und Marianne R. benötigten 3:03:11 Std. und belegten Platz 9.

Anschließend fand auch noch die Serienwertung (3 Läufe über 10 - 15 - 10 km) statt. Hier waren erfolgreich:

Alice Baumgart    3:17:00 Std.   1. Platz W 65
Gertrud Jahn      3:17:36 Std.   2. Platz W 65
Horst Waldhausen  3:17:55 Std.   2. Platz M 70
Marianne Ritter   3:35:25 Std.   1. Platz W 70
Josef Ritz        3:40:51 Std.   3. Platz M 70.

Wie Ihr alle wisst, war uns der Wettergott auch für den Rest des Winters wohlgesonnen, so dass wir auch bei der nächsten großen Veranstaltung, dem Halbmarathon (21,1 km) am 04.03. in Frankfurt, bessere Zeiten als im letzten Jahr laufen konnten. Unter den über 3000 TeilnehmerInnen waren auch 9 Läufer und Läuferinnen unseres Vereins, die bei frühlingshaften Temperaturen ohne Wind und Regen alle bessere Zeiten als im letzten Jahr gelaufen sind. Ins Ziel kamen:

Christoph Scheibitz 1:26:43 Std. 27. Platz M 30 Ingo Förtsch 1:45:25 Std. (ohne Wertung, da er keine AK angegeben hatte) Thomas Spielmann 1:48:21 Std. 301. Platz M 40 Erika Schmid 1:53:49 Std. 2. Platz W 55 Gertrud Jahn 1:59:52 Std. 1. Platz W 65 Alice Baumgart 2:01:30 Std. 2. Platz W 65 Anna Kinner 2:03:52 Std. 21. Platz W 50 Thomas Diebenbusch 2:04:16 Std. 331. Platz M 45 Martina Backer 2:24:22 Std. 123. Platz W 40

Am 08.03. fand die Jahresversammlung der Leichtathletikabteilung statt, zu der von unserer Laufgruppe 4 (in Worten: vier) Personen erschienen waren. Einige wenige waren entschuldigt, der Rest glänzte mit Abwesenheit. Das zeigt, wie groß das Interesse an den Problemen der Abteilung und am Verein ist! Es standen auch Wahlen an. Hubertus und ich wurden in unseren Ämtern - Langlaufleiter und Pressewartin - bestätigt. Dies zu Eurer Information.

Ich wünsche Euch weiterhin eine gute Vorbereitung für die anstehenden Frühjahrsläufe über kurze oder lange Strecken. Bleibt gesund und verletzt Euch nicht.

Mit sportlichen Grüßen
Eure Alice


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