Logo SG Nied -

© 1995-2020 Uwe Logemann

12265 Zugriffe
Seit: 28.1.2007

aktualisiert am 28.3.2011

Berichte aus der Langlauf-Gruppe

Auf dieser Seite finden Sie Berichte unserer Langlauf-Gruppe. Ursprünglich wurden sie für unser Vereins-Pressorgan, das Sport-Echo geschrieben. Sofern nicht anders angeben entstammen die Berichte unserer Langlauf-Pressewartin Alice Baumgart.


Berichte aus dem Jahr: [ Aktuell | 2005 | 2004 | 2003 ]

Sport-Echo Ausgabe: [ 01/2006 | 02/2006 | 03/2006 | 04/2006 ]


Berichte Sport-Echo 4/2006

Liebe Läuferinnen und Läufer,

kurz vor dem Frankfurt-Marathon stehen die letzten Test für die Fitness zum Frankfurt-Marathon an. Am 08.10. starteten daher einige Läuferinnen und Läufer unseres Vereins beim 13. Bad Homburger Kurparklauf über 10 km. Es liefen:

Sascha Meder         45:45 Min.  27. Platz M 30
Babsi Teubner        52:14 Min.  10. Platz W 30
Martina Backer       58:21 Min.  15. Platz W 30
Frank Rusko          58:22 Min.  49. Platz M 30

Der erste Lauf der Rüsselsheimer Winterlaufserie am Lindensee startete in diesem Jahr am 14.10. Die Serie wurde zum 25. Mal ausgetragen, was mit einer besonderen Ehrung der "treuesten" Läufer und Läuferinnen verbunden war. Bei den Frauen waren es Marianne Ritter, Gertrud Jahn mit je 25 Teilnahmen und auf den ersten Platz kam meine Wenigkeit mit 45 Wettkämpfen. Zur Belohnung gab es einen Blumenstrauß und eine Flasche Sekt. Dies aber alles erst, nachdem wir die Strecke über 10 km absolviert, geduscht und uns an der reichhaltigen Kuchentheke gestärkt hatten. Die 10 km liefen:

Alexander Wißmann    45:10 Min.  7. Platz MH
Alice Baumgart       55:27 Min.  1. Platz W 65
Gertrud Jahn         56:14 Min.  2. Platz W 65
Anna Wächtershäuser  56:47 Min.  6. Platz WH
Horst Waldhausen     56:58 Min.  3. Platz M 70
Marianne Ritter      58:55 Min.  1. Platz W 70
Jupp Ritz            61:46 Min.  4. Platz M 70.

Auch in die Mannschaftswertung kamen wir: 29. Platz für Alexander, Horst und Jupp mit einer Gesamtzeit von 2:43:54 Std. und bei den Frauen Platz 6 für mich, Gertrud und Anna mit einer Zeit von 2:48:28 Std.

Nun wartete alles nur noch gespannt auf die Wetterbedingungen am 29. Oktober, dem Tag des 25. Frankfurt-Marathons. Nachdem es die Wochen vorher schönstes Spätsommerwetter gegeben hatte, bangten wir nur, dass es an jenem Sonntag "umschlagen" könnte. Die Aussichten des Wetterberichtes waren auch wenig verheißungsvoll. Da war von Sturm und zeitweise Regen die Rede, aber allen Unkenrufen zum Trotz kam kurz vor dem Start sogar die Sonne hervor und der Wind zog zu Beginn nur um die Frankfurter Hochhäuser, was sich im Verlauf des Rennens etwas änderte, es blies an manchen Ecken heftiger. Aber alles in allem konnte man nicht meckern. Es haben fast alle ihr Ziel erreicht, wenn auch nicht immer in der gewünschten Zeit, aber da kommen trotz aller guten Trainingsvorbereitungen oft unvorhersehbare Umstände hinzu, die dieses verhindern. Dennoch denke ich, dass alle zufrieden sind, wieder gesund angekommen zu sein und die gewünschte Zeit beim nächsten Start anzupeilen. Mit dabei waren:

Christoph Scheibitz  3:06:27 Std.      79. Platz M 30
Andy Sturm           3:37:44 Std.     261. Platz M 30
Thomas Spielmann     3:44:09 Std.     575. Platz M 35
Sascha Meder         3:44:57 Std.     314. Platz M 30
Helmut Groß          3:48:41 Std.     236. Platz M 50
Dennis Hergert       4:09:20 Std.     453. Platz M H
Babsi Teubner        4:13:16 Std.     168. Platz W 35
Erika Schmid         4:13:36 Std.      18. Platz W 55
Gertrud Jahn         4:16:09 Std.       2. Platz W 65 - 1. Platz Hessenmeisterschaft
Alice Baumgart       4:16:30 Std.       3. Platz W 65 - 2. Platz Hessenmeisterschaft
Marion Gürth         4:34:39 Std.     245. Platz W 35
Marianne Ritter      4:40:24 Std.       1. Platz W 70 - 1. Platz Hessenmeisterschaft
Dr. Jan Rosner       4:42:57 Std.    1143. Platz M 45
Susanne Kraus        4:45:08 Std.     185. Platz W 45
Karim Bouzelha       4:57:42 Std.    1635. Platz M 40
Martina Backer       4:58:01 Std.     293. Platz W 35

Aufgrund der starken Beteiligung kamen sowohl die Frauen als auch die Männer unseres Vereins jeweils in zwei Mannschaftswertungen:

Auf Platz 42 liefen Babsi, Erika und Gertrud mit einer Zeit von 12:43:11 Std. und auf Platz 61 kamen ich, Marion und Marianne mit 13:31:33 Std.

Bei den Männern erreichten mit einer Zeit von 10:28:20 Std. Christoph, Andy und Thomas den 123. Platz und Sascha, Helmut und Dennis erreichten Platz 289 mit einer Zeit von 11:42:55 Std.

Nach einer entsprechenden Erholungsphase mit reichlich Trinken und einer schönen warmen Dusche trafen wir uns alle bei unserem Vereinswirt Holger, wo wir bei kühlen Getränken und einem guten Stück Fleisch nebst Beilagen unsere "Lauferlebnisse" austauschen konnten.

Martina Backer möchte hierzu noch einmal Ihre Gedanken Revue passieren lassen, wie es wohl jedem beim ersten Marathon geht:

"Ich hab´s geschafft! Ich möchte Euch teilhaben lassen, an meinen Eindrücken und Erfahrungen bei meinem 1. Marathon. Im November 2005 begann ich, angeregt durch meine Freundin Babsi Teubner, mit dem Laufen über eine Distanz von 10 km. Für mich eine ganz neue Erfahrung, da meine eigentliche Disziplin Aerobic und Step-Aerobic ist.

Die letzten Wochen vor dem Marathon sind grausam. Unsicherheit macht sich breit, der Zweifel wächst - hab ich genug trainiert, ernähre ich mich richtig, habe ich alles getan und warum mach ich das eigentlich?

Nach jedem 30 Km-Lauf macht sich mein Knie bemerkbar, wie wird es nach 42 km sein? Wenige Tage vor dem Tag "X" startete ich zum letzten Training und brach derart ein, dass ich drauf und dran war nicht zu starten.

Mein Gemütszustand war am Nullpunkt, der Wetterbericht versprach auch nichts Positives. Aber ich sagte mir immer wieder jetzt hast du so lange trainiert, also Augen zu und durch!

Am 29.10.2006 ging ich also an den Start, stellte mich in das Läuferfeld mit einer geschätzten Zeit von 4:15 Stunden. Mit meiner Anspannung stand ich hier nicht alleine, ich hatte das Glück diese mit den 2 Niederinnen Susi Kraus und Martina Wickert zu teilen. Wir stürzten uns zusammen in das Abenteuer Marathon. Für Martina W. war es auch der Erste, also kämpften wir uns gemeinsam durch die Masse von Läufern. Das Publikum war fantastisch, die Stimmung extraklasse. Die ersten 10 Kilometer gingen reibungslos bis sich mein Knie meldete. Meine Weggefährtin Martina war immer an meiner Seite, wir redeten nicht viel und doch spürte jeder wie sich der Andere fühlte -ein Gefühl das man wohl nur erfährt, wenn man Extremes gemeinsam begeht. Das Wetter war entgegen den Voraussagen doch nicht so schlecht, der Regen blieb aus dafür war der Wind umso heftiger. Bei Kilometer 20. musste ich kurz unterbrechen um meinen Schuh und Socken auszuziehen, mein Blasenpflaster war verrutscht. Das Laufen fiel mir immer schwerer, da ich mein Knie schonen wollte, belastete ich meinen Fuß auf ungewohnte Weise und überlastet so den Innenfuß. Das Publikum mit seinen Anfeuerungen gaben mir immer wieder einen Schub und die Kraft weiterzulaufen. In Schwanheim wollte ich aufgeben, doch ich wusste in Nied warten Deine Leute, also durchhalten egal wie. Die Schwanheimer Brücke stellte sich als eine harte Belastungsprobe heraus. Durch ihre Länge und den extremen Gegenwind zerrte sie an meinen Reserven, aber ich wusste gleich bist du "zu Hause". Das Laufen durch Nied übertraf meine Erwartungen , da fühlt man Adrenalin pur und hat das Gefühl du wirst getragen. Für diesen Augenblick tauscht du Schmerzen gegen Gänshaut. Der einzige Wehmutstropfen - in Nied verlor ich meine Weggefährtin aus den Augen. Ab Kilometer 30. begleitete mich ein guter Freund, wegen dem "Hammermann" der mir jetzt bevorstand. Ich folgte den Ratschlägen von Babsi und nahm jeden Verpflegungsstand mit, um mich mit Bananen und Getränken zu versorgen. Dann kam der langersehnte Kilometer 35., dort wartete mein bestes Stück auf mich um mich bis ins Ziel zu begleiten. Denn es wurde immer schwerer und er bestärkte mich nicht aufzugeben. Ich dachte das Laufen nimmt kein Ende mehr, meine Beine fühlten sich an als gehörten sie nicht mehr zu mir, mein Kopf war leer. Endlich kam dann doch noch der große Moment, nach 4:58 Stunden lief ich in die Festhalle ein. Allein für dieses Feeling haben sich 11 Monate Training und Entbehrung gelohnt. Ein unbeschreibliches, berauschendes Gefühl, alle Emotionen brechen aus dir heraus. "Ich bin einen Marathon gelaufen!" Ohne die Unterstützung meiner Familie, der besten Personaltrainerin B. Teubner und einem Fünkchen Ehrgeiz hätte ich es wahrscheinlich nicht geschafft. Ich kann nur jeden, der mit dem Gedanken spielt einen Marathon zu laufen, ermutigen " Tu es, die Gegenwart ist die Frucht der Vergangenheit und die Saat der Zukunft ".

Im November stand noch der zweite Lauf zur Rüsselsheimer Winterlaufserie an, der diesmal am 25.11. über 15 km gestartet wurde, allerdings gegen alle Gewohnheiten bei frühlingshaften Temperaturen. Die meisten Läuferinnen und Läufer waren zu warm gekleidet, so dass sie bei trockenem Wetter, guten Bodenverhältnissen schon kurz nach dem Start reichlich ins Schwitzen kamen. Unsere vier "alten Häsinnen" hatten alles Überflüssige noch rechtzeitig ausgezogen und liefen daher locker wieder auf sehr gute Plätze. Allerdings sollen die guten Platzierungen unseres Männertrios nicht unerwähnt bleiben:

Hubertus Kraus       1:13:10 Std.    27. Platz M 45
Erika Schmid         1:18:16 Std.     2. Platz W 55
Gertrud Jahn         1:23:16 Std.     2. Platz W 65
Horst Waldhausen     1:24:18 Std.     2. Platz M 70
Alice Baumgart       1:24:32 Std.     3. Platz W 65
Susanne Kraus        1:25:06 Std.     8. Platz W 45
Marianne Ritter      1:28:26 Std.     1. Platz W 70
Josef Ritz           1:35:21 Std.     3. Platz M 70

In der Mannschaftswertung belegten Erika, Gertrud und ich den 5.Platz mit einer Gesamtzeit von 4:06:04 Stunden.

Nun steht zum Jahresausklang noch der obligatorische Silvesterlauf bei Spiridon im Frankfurter Stadtwald an. Darüber werde ich im nächsten Jahr berichten.

Bleibt mir nur noch übrig, Euch allen eine erholsame Adventszeit und ein friedvolles Weihnachtsfest zu wünschen. Gönnt nicht nur Eurer Seele sondern auch Eurem Körper eine Auszeit, zu der sich diese Jahreszeit anbietet. Umso größer ist der Elan, mit dem Ihr Ausgangs des Winters das intensivere Training wieder aufnehmt, um Euch auf Eure geplanten Wettkämpfe vorzubereiten.

Einen guten Rutsch in das Jahr 2007 ohne Verletzungen wünscht Euch

Eure Alice

Berichte Sport-Echo 3/2006

Liebe Läuferinnen und Läufer,

auch die Langlaufgruppe kommt nicht umhin, noch einen kleinen Nachruf auf unsere Helga Pfund zu bringen, die neben ihren vielen sportlichen Aktivitäten auch mehrere Jahre in der Läuferszene vertreten war. Mit 50 Jahren lief sie ihren ersten Marathon damals noch in Hoechst, was sie in den darauffolgenden Jahren noch 11 mal wiederholte mit Zeiten zwischen 3:48 und 4:40 Stunden. Dabei ist hervorzuheben ihr erster Platz 1995 bei den Hessischen Meisterschaften und 1998 der 2. Platz Hessische Meisterschaften und 6. Platz bei den Deutschen Meisterschaften. Ein halbes Dutzend mal nahm sie zwischen 1988 und 1998 am Brüder-Grimm-Lauf teil, 82 km in 5 Etappen von Hanau nach Steinau a.d.Str. und erzielte immer vordere Plätze in ihrer Altersklasse. In den letzten Jahren beschränkte sie sich auf die Teilnahme beim Höchster Kreisstadtlauf zugunsten behinderter Kinder. Im Jahr 1988 wurde sie zusammen mit Gertrud Jahn und mir zur "Mannschaft des Jahres der SG Nied" gewählt mit dem besonderen Hinweis in der Presse, dass wir zusammen schon 152 Jahre zählten. Schade, dass Helga so plötzlich von uns gehen musste.

Nun aber zu den läuferischen Aktivitäten. Wie immer ruft Anfang Juli Kiedrich zum Lauf am Hahnwald, in diesem Jahr am 02.07. Bei heißem Wetter und strahlendem Sonnenschein machten sich leider nur vier Läuferinnen und ein Läufer auf die bergige Strecke. Alle waren mit ihren Ergebnissen zufrieden:

Susi Kraus        54:58 Min.  3. Platz W 45
Gertrud Jahn      59:00 Min.  3. Platz W 65
Alice Baumgart    59:17 Min.  4. Platz W 65
Josef Ritz        59:57 Min.  1. Platz M 70
Marianne Ritter   65:13 Min.  1. Platz W 70

In Oestrich konnten wir in diesem Jahr nicht starten, da wir diesen Termin, 28./30.07. für ein "Läuferwochenende" vorgesehen hatten, zu dem unser Organisator Josef Ritz den Ort Weiler an der Nahe ausgesucht hatte. Ein Dutzend Teilnehmer, Aktive und Ehemalige, machten sich auf den Weg und trudelten nachmittags dort ein. Hubert, Susi und Erika Ingerl waren mit dem Fahrrad angereist. Abends stärkten wir uns bei Schinderhannesbraten und Rotwein mit anschließender Weinprobe. Am nächsten Tag führte uns ein ausgiebiger Spaziergang durch die Weinberge nach Bad Sobernheim. Nach einer kleinen Stärkung nahmen wir den Barfußweg über 3 km in Angriff. Wer ihn nicht kennt, hat etwas versäumt. Nach einem Schlammweg bis in Wadenhöhe zur Anregung der Durchblutung ging es über Mulch, Kieselsteine, verschiedene Holzhindernisse und -pfade in Richtung Nahe, die durchquert werden konnte, wenn man nicht einen Umweg von ca. 500 m machen wollte. Aber wir wollten ja unsere Fähigkeiten bei der Furtdurchquerung testen, was nicht nur nasse Beine und Hosen ergab sondern auch viel Gelächter.

Zum Abendessen gab es Grillsteak, Ofenkartoffel und Salat und nach der Weinkellerbesichtigung in Gewölben aus der Römerzeit fand ein gemütlicher Weinumtrunk auf der Terrasse der Pension statt. Unsere Radfahrer mussten sich zurückhalten, denn auch Fahrradfahrend kann man seinen Führerschein verlieren. Nach dem Frühstück wurden die Koffer verstaut, ein Gruppenfoto gemacht und die drei Radfahrer mit Musikbegleitung (Hermann mit der Mundharmonika) auf den Heimweg geschickt.

Der Rest machte sich in Richtung Bad Kreuznach auf den Weg. Nach einem Rundgang an den Salinen fuhren wir nach Ingelheim, um in einem sehr schönen Lokal eine Kleinigkeit zum Mittag zu genießen, bevor wir zur Kaffeezeit wieder zu Hause ankamen.

Am 20. August 2006 startete der Erste Frankfurter Frauenlauf, an dem sich ca. 1.800 Frauen beteiligten, leider nur fünf Frauen unseres Vereins, aber es war Ferienzeit. Es war eine lockere Veranstaltung, bei der es auch um viel Werbung seitens des Ausrichters ging. Alle bekamen ein rosa T-Shirt mit dem Aufdruck "Heldin". Es konnte über 5 bzw. 8 km gestartet werden. Wir entschieden uns für die längere Distanz und waren mit Chip gelaufen, so dass wir in die offizielle Wertung kamen. Marianne Ritter, Erika Schmid und meine Wenigkeit belegten jeweils erste Plätze in den Altersklassen. Anna Kinnich wurde 4. in einem starken Teilnehmerfeld. Auch Susi Kraus konnte mit ihrer Platzierung zufrieden sein. Sie war am Morgen noch bei einem Triathlon in Biblis gestartet.

Anschließend ließen wir es uns bei Drinks und in netter Gesellschaft im Beach-Club noch gut gehen, zumal das Wetter auch mitgespielt hatte.

Aber auch unsere Männer waren aktiv. Am 3. September lief Christoph Scheibitz den Halbmarathon in Kelkheim. Mit einer Zeit von 1:26:02 belegte er den 5. Platz in der M 30.

Am 17. September gingen 10 Mitglieder unseres Vereins beim Hugenottenlauf in Neu-Isenburg an den Start. Über die 10 km-Strecke liefen zwei Männer, während alle Damen zum Halbmarathon antraten.

Seit langer Zeit wagte auch unser "ehemaliger Aktiver" Horst Waldhausen einen Wettkampf und da er inzwischen in der M 70 startet, konnte er mit seinem 5. Platz in dieser Altersklasse bei einer Zeit von 58:21 Min. zufrieden sein. Frank Rusko benötigte für die 10-km-Strecke 60:08 Min. und belegte in der M 35 den 49. Platz.

Nachfolgend die Zeiten und Platzierungen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen über 21,1 km:

Gerd Radke        1:39:29 Std.   37. Platz M 45
Andreas Sturm     1:43:51 Std.   30. Platz M 30
Anna Kinner       1:55:20 Std.    8. Platz W 50
Babsi Teubner     1:56:14 Std.   25. Platz W 35
Alice Baumgart    2:00:22 Std.    2. Platz W 65
Marion Gürnth     2:00:40 Std.   34. Platz W 35
Margret Michels   2:05:46 Std.   17. Platz W 50
Gertrud Jahn      2:07:03 Std.    3. Platz W 65
Marianne Ritter   2:12:21 Std.    1. Platz W 70
Martina Backer    2:16:07 Std.   53. Platz W 35

Helmut Groß zog es vor, an diesem Tag beim Limeslauf an der Saalburg zu starten. Für die 16 km benötigte er 1:17:12 Std. und wurde 4. in seiner Altersklasse M 50.

Wettkampfmäßig war es für diese Ausgabe alles. Wenn das nächste Heft erscheint, werdet Ihr hoffentlich alle Eure Herbstmarathons überstanden haben - wo auch immer -, so dass Ihr Euch dann auf andere Dinge konzentrieren könnt, z. B. auf die weihnachtlichen Termine:

Am Montag, den 11. Dezember läd Hubertus zum Nikolausumtrunk in seiner Wohnung ein. Unsere Weihnachtsfeier findet in diesem Jahr im Kolleg der Niddakampfbahn bei Holger statt und zwar Freitag den 15. Dezember, 18.00 Uhr.

Wer Hubertus tagsüber im Büro erreichen möchte: er hat eine neue Telefonnummer: 069 / 265-54717.

Zum Schluss noch eine Bitte an alle "neuen" Läuferinnen und Läufer. Sofern es Euch nicht möglich ist, Euch über Hubertus zu den diversen Läufen anmelden zu lassen, gebt doch immer als Vereinsnamen "SG Frankfurt-Nied" an. Für den Veranstalter ist es einfacher, uns in die automatische Mannschaftswertung zu nehmen und für mich, alle Ergebnisse unter dem Vereinsnamen im Internet zu finden, da mir viele Namen nicht bekannt sind.

Mit sportlichem Gruß

Eure Alice

Berichte Sport-Echo 2/2006

Liebe Läuferinnen und Läufer,

mein Wunsch im letzten Sportecho nach guten Trainingsläufen und Genesung der Kranken und Verletzten muss wohl in Erfüllung gegangen sein, denn es gibt wieder viele Ergebnisse bei diversen kürzeren bis hin zu langen Läufen zu melden.

Am 19.03.2006 startete ein kleines Team in Friedberg. Bei schönem Wetter, wenn auch noch sehr kühl, aber weniger Wind als an den Vortagen liefen die 10 km:

Roman Lessmann    39:44 Min.  2. Platz M 45
Alice Baumgart    55:56 Min.  1. Platz W 65
Marianne Ritter   59:14 Min.  1. Platz W 70

Auf die Langstrecke von 30 km "Rund um den Winterstein" bei Matsch, Schnee und Glatteis liefen:

Hubert Kraus      2:41:15 Std.     83. Platz M 45
Calin Marian      3:21:27 Std.     98. Platz M 45.

Nächster Start war am 09.04. zum Feldberglauf über 10 km. Zu den Witterungsbedingungen kann ich wenig sagen, denn ich war nicht dabei. Aber ein männliches Trio schlug sich wacker:

Roman Lessmann 54:44 Min.  15. Platz M 45
Helmut Groß    59:00 Min.   4. Platz M 50
Calin Marian   84:47 Min.  62. Platz M 45

Am gleichen Tag lief Babsi Teubner in Paris einen Marathon. Über Vorbereitung und Verlauf am Starttag hier nachfolgend ihre persönlichen Eindrücke:

"Meine Laufpartner Frank Waldschmidt und Sascha Meder erzählten im Training immer wieder vom Paris-Marathon. Ich hörte nur still zu, denn für mich war der Gedanke ganz weit weg. Denn: wo übernachten für angemessenes Geld, wie mit der Familie organisieren…..o.k., vergessen.

Frankfurter Marathonparty Oktober 2005 Jerome Peiter (ein Handball spielender Freizeitläufer, er arbeitet und wohnt z.Zt. in Paris), stupste mich drauf, ob ich's mir nicht doch noch mal überlegen will. Frank war schon angemeldet, Sascha verschob das ganze auf einen familiär besseren Zeitpunkt. Ein paar Tage später lief die Absprache mit Michael (meinem Mann) und der Familie und die Anmeldung war gebongt, (puhhhh…gerade noch geschafft, denn ich war sehr spät mit der Anmeldung, es waren nur noch 2.000 Plätze von 37.000 frei!!! Ein herzliches Dankeschön an meine Kinder, Michael und meine Eltern, denn alle Marathonis wissen, ohne die Unterstützung der Familie läuft gar nix! Aus dem kurzen 3 Tagestripp wurde dann, kurzer Hand, eine Woche Urlaub zu zweit. Unsere Kinder waren auf einem Reiterhof, und somit hatten wir die Zeit unser 10 jähriges Hochzeitsjubiläum zu zweit in Paris zu feiern. Soweit, so gut. Das Training begann im Januar bei eisiger Kälte, aber es war trocken. Ich wollte den Paris-Marathon genießen, also gemütlich laufen und nicht zu hart dafür trainieren, was sich, im Nachhinein herausstellte, auch gar nicht möglich war, denn Ende Februar kam erst eine ordentliche Muskelverspannung im Rücken, und eine Woche später ein Muskelfasrerriss in der rechten Pomuskulatur (durch eine "Routine-Seitwärtsbewegung" beim Aerobic) hinzu. Tja nun, wie sagte so schön der Physiotherapeut: "Marathon laufen geht noch, aber dafür trainieren eben nicht mehr! ....Toll!!! Damit wuchsen natürlich die Bedenken, überhaupt an den Start zu gehen. Aber nach 10 Tagen absolutem Nichtstun ging ich zu langsamem Traben über, und das ohne Schmerzen! Zwar waren keine Tempoläufe und kein Intervalltraining mehr drinnen, aber nach 5 Stunden kommt man ja auch noch ins Ziel. Dabei sein ist alles!! Nachdem nun die organisatorischen Hürden gemeistert waren, (Hotel und Flug/Bahn buchen; Kinder "zurücklassen"; ignorieren, dass die Franzosen streiken…) kamen wir am Donnerstag, den 06.04.06 in Paris am Flughafen an.

6.04.06 Ankunft Paris Flughafen: Metros streiken!!! Wie kommen wir jetzt ins Hotel? Flughafeninfo: "Keine Ahnung, wenn Sie ein Taxi bekommen, vielleicht damit. Oder mit dem Bus. Aber der fährt nur einen Bahnhof in Paris an, und von da kommen Sie dann auch nicht weiter!" Tolle Aussichten, oder?!? Gott sei Dank haben die Franzosen 20 min. später mit dem Streiken aufgehört. Daher verspätete Ankunft 19:30 Uhr im Hotel. Anschließend 2 Std. gemütliche Erkundungstour.

07.04.06 Strahlender Sonnenschein, erstmal hoch auf den Eiffelturm. Aufzug? Nee nix für Höhenängstliche, denn der geht außen hoch. Dann lieber zu Fuß, das ist sicherer. Ein wirklich gutes Einlaufen für den Marathon, ca. 700 Stufen nach oben. Traumhafte Aussicht und ein bisschen Abstand zum "lauten" Paris dort unten. Anschließend noch ein bisschen Nebenstraßen-Sightseeing. Jetzt noch die Starnummer abholen, und ein bisschen auf der Messe gestöbert, dann nach 13 Std. auf den Beinen wieder ins Hotel.

08.04.06 Mit unseren mitgenommenen Inlinern sind wir 4 Std. quer durch Paris gefahren, echt empfehlenswert. Dann gegen 17.oo Uhr haben wir uns mit Frank Waldschmidt und Begleitung (die beiden sind gestern spät in Paris angekommen) auf der Nudelparty getroffen. Gott sei Dank nur zur Nudelparty, denn zum Startnummernabholen heute sind die restlichen 30.000 Marathonis da, die gestern noch nicht ihre Startunterlagen abgeholt hatten. Auch heute, wieder nach gesamt 10 Std. on Tour, zurück ins Hotel und mal etwas die Füße hochlegen.

09.04.06 6:00 Uhr Aufstehen, kleines Frühstück mit französischem Baguette im Zimmer
7:05 Uhr Treffpunkt mit Frank und Co in der Hotelhalle
7:15 Uhr Abfahrt mit der Metro zum Start
7:50 Uhr und hier, beim Ausgang, ein wirklich unvergessliches Bild: Man fährt mit der Rolltreppe nach oben und sieht den Triumphbogen leuchtend golden vor dem himmelblauen strahlenden Himmel, echt super! Die Temperatur ist frisch, ca. 12°C, ideal zum Laufen.
Die Aufteilung der Startfelder auf der Champs-Elissee sind prima und übersichtlich. Es gibt für jeden Läufer ausreichend zu trinken, aber wo um alles in der Welt sind die Klos??? Es stehen ca. alle 20 Meter ein Dixiklos, für 37.000!!!!! Die Männer hatten`s mal wieder einfach, da musste FRAU schon sehr kreativ sein, worauf ich jedoch nicht näher eingehen möchte :o) 8:45 Uhr: Der Start: perfektes Loskommen ( in nur 10 min war ich, eingereiht bei den 4:00-4:30 Std. Läufern ) an der Startlinie, genial! Erste Verpflegung nach knapp 10 km am Place de Bastille. Wasser ohne Kohlensäure, Bananen, Orangen, getrocknete Aprikosen und Pflaumen. Kurz, das Angebot war sehr gut und reichlich, und das ganze kilometerlang (zumindest kam es mir so vor). Wirklich sehr gut organisiert! (außer für die Begleiter. Michael berichtete, es war wie beim Völkerball: Wird man nun von den noch halbvollen Wasserflaschen der Läufer erschlagen oder nicht!)

Nach km 11 hat der 1. Treffpunkt mit Michael funktioniert. Zu meiner Überraschung hat sich Jerome eingereiht, und wir haben 10 km ein gemütliches Schwätzchen gehalten und die, leider nur wenige, Natur von Paris genossen. Nach 21,1 km klingte sich Jerome wieder aus, und bei mir lief alles so gut, dass ich mich entschied ein klein wenig das Tempo zu steigern. Ohne Muskelschmerzen, mit guter Stimmung, weiterhin prima Wetter, genoss ich den Lauf an der Seine entlang mit Blick auf den Eiffelturm. Nach km 30 schaute ich, (eine der wenigen Male, Sascha ;-) ) auf die Uhr und überlegte so: Ups , das könnte ja sogar meine zweite Bestzeit werden, wenn ich bei 10 km/h bleibe, und mir war nun danach, ohne dass ich es mir vorher vorgenommen hatte, einfach mal die Beine in die Hand zu nehmen und loszulaufen. Zu diesem Zeitpunkt steigt Jerome wieder ein, fand, dass ich viel zu schnell war, versorgte mich allerliebst mit Getränken, Essen(Salami und Weißbrot, bis zum nächsten Marathon machen wir noch mal eine Ernährungslehre, Jerome ;-) ) und Wasser. Wir überholten ab hier schließlich alle, die ,wie immer, an den letzten 10 km zu kämpfen hatten, und den letzten Kick bekam ich noch bei km 40, denn hier war eine Männertanzgruppe, die sexy mit ihren Püscheln getanzt hat. Und auf einmal war es da, das Ziel. (nicht wie in Frankfurt, wo man den Zieleinlauf der Messe schon sehen kann, aber noch mal 4 km drumherumlaufen muss.) Es war super, ein tolles Gefühl, 4:18 Std., geschafft!!! Eine superschöne Medaille (mit Triumphbogen), ein warmes schwarzes Cape, und meine Leute standen auch im Empfang, außer Frank, der war so überwältigt von seiner Bestzeit, dass er sich gleich nach dem Lauf auf den Weg zum Hotel gemacht hat, (und wir haben Dich überall gesucht, Frank ;-) ). Am Abend sind wir noch zusammen Essen gegangen, haben bei einem kleinen Nachsightseeing noch mal unsere Muskeln nachgespürt und sind dann ab ins Hotel. Michael und ich sind dann noch 4 Tage in Paris geblieben, (Frank ist schon am nächsten Tag nach Hause geflogen) damit ich auch ja meine Muskeln zum Auslaufen bewege.

Ob Paris eine Reise Wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Aber dort mal einen Marathon mitzulaufen, ist echt ein tolles Erlebnis. In diesem Sinne wünsche ich allen noch ein erfolgreiches und vor allem spaßbringendes Sportjahr, und dass wir uns alle spätestens beim Marathon in Frankfurt, am 29.10.06, wieder sehen. Eure Babsi Teubner"

P.S. Dem kann ich persönlich nur beipflichten, denn im Jahr 2000 sind Gertrud Jahn und ich ebenfalls in Paris gestartet und hatten ähnliche Erlebnisse.

Und wie waren nun die Ergebnisse unserer beiden Starter?:

Frank Waldschmidt    3:54:55 Std.   
Babsi Teubner        4:18:13 Std.   

Am 22.04. fuhr Thomas Spielmann nach Naurod, um dort einen Halbmarathon in Angriff zu nehmen. Die 21,1 km hatte er nach 1:50:02 Std. hinter sich gebracht und kam als 48. Läufer seiner Altersklasse M 35 ins Ziel.

Schon einen Tag später, am 23.04. machten sich wiederum drei Herren auf zum Weiltalmarathon über 42,2 km und die Zeiten können sich sehen lassen:

Roman Lessmann 3:15:47 Std.     13. Platz M 45
Helmut Groß    3:29:24 Std.     20. Platz M 50
Hubertus Kraus 4:04:57 Std.    120. Platz M 45

Alexander Keck hatte sich am gleichen Tag in Hamburg auf die Marathondistanz gewagt und lief nach 3:38:25 Std. über die Ziellinie, was zu einem 1015. Platz in seiner Altersklasse M 40 reichte.

Die 10-km-Strecke in Niedererlenbach gehört zur Wertung für den Main-Lauf-Cup. In diesem Jahr, am 01.05., war jedoch nur Andreas Sturm am Start und erreichte nach 44:33 Min. das Ziel. Damit kam er auf den 5. Platz in der M 30.

Eine Woche später, am 07.05. fuhr das "Oldie-Trio" nach Großkrotzenburg, um dort eine Runde, die 10-km-Strecke, zu bewältigen, übrigens eine sehr schöne Runde durch viel Wald und Wiesen. Erfolgreich waren wir alle drei:

Erika Schmid      52:39 Min.  1. Platz W 55
Alice Baumgart    56:46 Min.  1. Platz W 65
Marianne Ritter   60:17 Min.  1. Platz W 70.

Immer wieder lockt auch Mainz mit seinen verschiedenen Marathondistanzen. Frank Waldschmidt hatte sich für die Halbmarathonstrecke, 21,1 km entschieden und kam nach 1:43:26 Std. als 69. Läufer der Klasse M 30 ins Ziel.

28 km liefen:

Thomas Spielmann  2:37:19 Std.   49. Platz M 35
Jan Rosner        2:39:38 Std.   37. Platz M 45

Ein gemischtes "Dreiergespann" ließ es sich in diesem Jahr wieder nicht nehmen, noch einmal über den Rennsteig zu laufen. Gestartet wurde am 20.05. Hubertus Kraus wählte dabei die ganz lange Distanz. Nach 8:57:10 Std. hatte er die 72,7 km bewältigt und wurde 220. Läufer in seiner Altersklasse M 45. Dabei musste er 30 km im Regen laufen.

Nicht viel besser war das Wetter bei den beiden Startern über die Marathonstrecke von 43,5 km (am Rennsteig wird sicher anders gemessen):

Ingo Förtsch lief 4:49:04 Std.    294. Platz M 35
Susi Kraus        5:10:00 Std.     80. Platz W 45

Trotz des äußerst schlechten Wetters in diesem Jahr am Himmelfahrts- oder auch Vatertag am 25. Mai war die Beteiligung unseres Vereins am Benefizlauf des Höchster Kreisblattes recht groß. Die 10 km von Hofheim nach Höchst liefen:

Christoph Scheibitz     38:58 Min.    15. Platz M 30
Frank Waldschmidt       46:06 Min.    32. Platz M 30
Alexander Wißmann       46:13 Min.    25. Platz MHK
Manuel Schulz           47:20 Min.    27. Platz MHK
Babsi Teuner            50:27 Min.    14. Platz W 35
Dennis Hergert          52:17 Min.    47. Platz MHK
Marianne Ritter         58:47 Min.     1. Platz W 70
Anna Wächtershäuser     59:04 Min.    17. Platz WHK
Frank Rusko             62:50 Min.   133. Platz M 35
Monika Prinz            64:52 Min.    23. Platz W 50
Tina Ulshöfer           76:41 Min.    29. Platz WHK

Besser waren die äußeren Bedingungen da schon beim Schwanheimer Pfingstlauf, der am 03.06. um 17.00 Uhr über die 10 km-Strecke gestartet wurde. Es hatte zwar vor dem Start auch wieder geregnet, allerdings nicht so heftig, so dass es sich auf dem Rundkurs gut laufen ließ, was man auch an den Ergebnissen sieht:

Christoph Scheibitz     38:19 Min.    7. Platz M 30
Alexander Keck          44:38 Min.   24. Platz M 40
Siegfried Kampa         46:17 Min.   29. Platz M 45
Dennis Hergert          49:05 Min.   14. Platz MHK
Susanne Kraus           51:32 Min.    4. Platz W 45
Calin Marian            52:05 Min.   44. Platz M 45
Gertrud Jahn            54:29 Min.    1. Platz W 65
Anna Wächtershäuser     55:21 Min.    6. Platz WHK
Robert Welcher          55:45 Min.   47. Platz M 40
Josef Ritz              55:53 Min.    2. Platz M 70
Alice Baumgart          57:15 Min.    2. Platz W 65
Marianne Ritter         58:26 Min.    1. Platz W 70

Hubertus und Siegfried hatten sich überlegt, bei dieser Gelegenheit eine Vereinsmeisterschaft auszutragen. Da diese Entscheidung sehr kurzfristig getroffen wurde, konnte leider auch keine größere Werbung am "schwarzen Brett" oder in der Vereinszeitung mehr erfolgen. Aber das soll beim nächsten Mal besser werden, denn wir wollen daraus eine Dauereinrichtung machen. Also vormerken, in 2007 am Pfingstsamstag nachmittags in Schwanheim!

Nun aber zu den Ergebnissen, die sich aus der gelaufenen Zeit und einem "Altersklassenfaktor" ergeben und die Hubertus errechnet hat:

Frauen:
5. Platz Anna Wächtershäuser  54:49 Min.
4. Platz Susanne Kraus        47:25 Min.
3. Platz Alice Baumgart       40:05 Min.
2. Platz Gertrud Jahn         38:08 Min.
1. Platz Marianne Ritter      36:48 Min.

Männer:
7. Platz Robert Welcher       53:31 Min.
6. Platz Dennis Hergert       48:36 Min.
5. Platz Calin Marian         47:54 Min.
4. Platz Alexander Keck       42:52 Min.
3. Platz Siegfried Kampa      42:36 Min.
2. Platz Christoph Scheibitz  38:12 Min.
1. Platz Josef  Ritz          35:13 Min.

Die jeweils drei Erstplatzierten erhielten einen Pokal. Hubertus dankte besonders Siggi Kampa, der den Anstoss zu dieser Meisterschaft gab, und der TG Schwanheim, die das als eine nachahmenswerte Idee fand. Eine nächste Vereinsmeisterschaft soll allerdings schon am 27.08. in Rodgau-Dudenhofen stattfinden, dann jedoch im Triathlon.

Zum Schluss noch eine wichtige Mitteilung. Helga und Hans Pfund stellen uns in diesem Jahr wieder ihren Garten für unser Sommerfest zur Verfügung und zwar am

Freitag, den 18. August ab 18.00 Uhr.

Wenn Ihr diese Zeilen lest, ist bereits Sommer- und Ferienzeit. Ich wünsche Euch allen weiterhin gute und verletzungsfreie Trainings- und Wettkampfläufe. Über die Freizeitgestaltung wie "Wochenende mit Jupp" und unser Sommerfest werde ich im nächsten Sportecho berichten, sofern Ihr leider - aus welchen Gründen auch immer -nicht daran teilnehmen könnt

Eure Alice

Berichte Sport-Echo 1/2006

Liebe Läuferinnen und Läufer,

Obwohl uns das neue Jahr schon wieder "voll im Griff hat", gibt es noch zu erwähnen, dass wir eine sehr schöne Weihnachts- bzw. Nikolausfeier in der Gaststätte Nassovia hatten. Sehr viele aktive und passive Läufer und Läuferinnen waren anwesend und neben einem guten Essen gab es reichlich Gesprächsstoff, zumal wir uns mit den "ehemaligen" nicht so oft sehen. Also rundum es war schön und nochmals Dank an Hubert für diese Idee.

Aber das Jahr klang ja erst mit dem Silvesterlauf bei Spiridon in Frankfurt am 31.12. aus. Die äußeren Bedingungen waren alles andere als gut, vor allen Dingen ließen die Bodenverhältnisse sehr zu wünschen übrig: Schneematsch und stellenweise Straßenglätte. Aber vor der langen Silvesternacht mit vielen leiblichen Genüssen wollte sich jeder erst noch einmal sportlich betätigen. Und wie die Ergebnisse zeigen, konnten wir doch alle zufrieden sein.

Vor dem Start noch ein Foto mit einem unserer treuen Fans:

v.l.n.r. Erika Schmid, Marianne Ritter, Gerhard Linn, Alice Baumgart, Erika Ingerl

Frank Waldschmidt    49:45 Min.    64. Platz M 30
Erika Schmid         50:46 Min.     2. Platz W 55
Susi Kraus           51:06 Min.     8. Platz W 45
Guenther Fischer     51:38 Min.   127. Platz M 40
Helmut Jannasch      52:24 Min.    35. Platz M 55
Erika Ingerl         54:19 Min.     1. Platz W 65
Marianne Ritter      55:49 Min.     1. Platz W 70
Alice Baumgart       55:59 Min.     2. Platz W 65
Jupp Ritz            57:14 Min.     2. Platz M 70

Mannschaft Männer: F.Waldschmidt, G. Fischer, H. Jannasch 43. Platz von 61 gesamt
Mannschaft Frauen: E. Schmid, S. Kraus, E. Ingerl 11. Platz von 27 gesamt.

Mitte Januar, am 15.01. wurde im Rahmen der Winterlaufserie in Mörfelden der Staffelmarathon gestartet, zu der sich auch eine "gemischte" Herrenmannschaft zusammenfand und über die Thomas Spielmann berichtet:

Nach 2004 brachten wir auch in diesem Jahr eine Staffel an den Start. Diesmal startete Alexander Keck. Dann übernahm Siegfried Kampa, der Thomas Spielmann auf die Strecke schickte. Danach führte Christoph Scheibitz unser Team nach 3:06:44 h als 54. Staffel (von 153) ins Ziel. In der "reinen" Männerwertung wurden wir 34. (von 76). Die äußeren Bedingungen (- 4 °C und Reifglätte) ließen keine bessere Zeit zu. Hinzu kam, dass Alex und Siggi gesundheitlich nicht ganz fit und Thomas und Christoph nach einer Geburtstagsfeier noch etwas müde waren. Obwohl unser persönlicher Streckenrekord in weiter Ferne lag, waren wir mit unserer Leistung zufrieden.


v.l.n.r. Thomas Spielmann, Alexander Keck, Christoph Scheibitz, Siegfried Kampa

Schon eine Woche später, am 21.01. startete der 3. und letzte Lauf zur Rüsselsheimer Winterlaufserie am Lindensee. Und aufgrund von Krankheit, Verletzung, etc. waren es dann nur noch drei, die in die Wertung kamen:.

Erika Schmid      52:11 Min.  1. Platz W 55
Jupp Ritz         57:12 Min.  1. Platz M 70
Marianne Ritter   58:14 Min.  1. Platz W 70

Alle drei Teilnehmer waren auch Sieger in der Serienwertung für die drei Läufe - 10, 15, 10 km :

Erika Schmid      2:57:50 Std.   1. Platz W 55
Marianne Ritter   3:20:38 Std.   1. Platz W 70
Josef Ritz        3:23:10 Std.   1. Platz M 70.

Herzlichen Glückwunsch!

Nachdem in diesem Jahr der Winter seinem Namen alle Ehre macht, ließen wir es mit dem Training - zum Teil auch wegen der schlechten Bodenverhältnisse - etwas langsamer angehen, aber die Vorbereitungen für den Frankfurter Halbmarathon mussten eingehalten werden, so dass zumindest die psychologischen Voraussetzungen gegeben waren, die 21,1 km gut durchzustehen. Und wie sich am 5. März bei Temperaturen um 0°C, trotz des Schneechaos besten Straßenverhältnissen, Nebel beim Start im Nordwestzentrum und Sonnenschein in der Innenstadt herausstellte, hatten sich unsere Vorbereitungen gelohnt. Durch Krankheit und die widrigen Witterungsverhältnisse war das Starterfeld unseres Vereins etwas "geschrumpft". Aber die, die gelaufen sind, können mit ihren Ergebnissen zufrieden sein. Mit dabei waren:

Frank Waldschmidt 1:49:12 Std.    130. Platz M 30
Erika Schmid      1:53:31 Std.      5. Platz W 55
Babsi Teubner     1:59:46 Std.     55. Platz W 35
Margret Michel    2:04:47 Std.     15. Platz W 50
Alice Baumgart    2:04:49 Std.      2. Platz W 65
Anna Kinner       2:09:49 Std.     20. Platz W 50.

Nun wird sich der Winter hoffentlich bald zu Ende sein, so dass für uns Läufer bessere Zeiten anbrechen. Ich wünsche Euch gute Vorbereitungen für Eure geplanten Läufe und gute Besserung den Verletzten und Kranken.

Eure Alice


Sport-Echo Ausgabe: [ 01/2006 | 02/2006 | 03/2006 | 04/2006 ]

Berichte aus dem Jahr: [ Aktuell | 2005 | 2004 | 2003 ]