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aktualisiert am 28.3.2011

Berichte aus der Langlauf-Gruppe aus dem Jahr 2003

Auf dieser Seite finden Sie Berichte unserer Langlauf-Gruppe. Ursprünglich wurden sie für unser Vereins-Pressorgan, das Sport-Echo geschrieben. Sofern nicht anders angeben entstammen die Berichte unserer Langlauf-Pressewartin Alice Baumgart.


Berichte aus dem Jahr: [ Aktuell | 2004 | 2003 ]

Sport-Echo Ausgabe: [ 02/2003 | 04/2003 ]


Berichte Sport-Echo 4/2003

Liebe Lauffreunde,

rechnet es bitte zu den menschlichen Unzulänglichkeiten, dass ich vor lauter Laufergebnissen bei meinem letzten Bericht vergessen habe, unser wirklich schönes und gelungenes "Traumwochenende im Herzen der Rhön" zu erwähnen, zu dem wir vom 11. - 13.07. gestartet waren. Wer aus welchen Gründen auch immer nicht mitfahren konnte, hat wirklich etwas verpasst. Aber die Mitgereisten haben beschlossen, ähnliches im nächsten Jahr zu wiederholen, so dass sich alle Interessierten an der nächsten Reise beteiligen können.

Wie Ihr aus den beiden Bildern erseht, hat uns nach einem Fußmarsch auf den Kreuzberg das Bier im Klosterhof gut geschmeckt, so dass auch noch der Rückweg ohne Schwierigkeiten bewältigt werden konnte.

Am Sonntagmorgen musste der Abschied sein und an den Gesichtern auf dem Foto erkennt man, dass es allen gefallen.

Aber es gibt aus wieder reichlich Ergebnisse über die verschiedensten Wettkämpfe zu melden, an denen auch Mitglieder des Vereins aus anderen Abteilungen teilnehmen.

Beim Koberstädter Halbmarathon in Egelsbach am 31.08. war in diesem Jahr nur Christoph Scheibitz vertreten. Die 21,1 km lief er in 1:23:46 und wurde 2. in der M 20.

Über 10 km in Mühlheim-Dietesheim am 07.09., einem Lauf zur Main-Cup-Wertung, liefen auf die vorderen Plätze

Erika Ingerl      47:34 Min.  2. Platz W 60
Frank Waldschmidt 49:20 Min.  9. Platz M 20
Erika Schmid      50:19 Min.  1. Platz W 55
Barbara Teubner   50:51 Min.  5. Platz W 35.

Am gleichen Tag startete in Kelkheim der Halbmarathon, der in Runden durch die Stadt gelaufen wird. Mit dabei waren:

Christoph Scheibitz  1:24:09 Std.    5. Platz M 20
Jerome Peiter        1:37:37 Std.   17. Platz M 20
Holger Hoffmann      1:45:15 Std.   72. Platz M 25

Nur zwei Wochen später, am 21.09. rief Neu-Isenburg zum traditionellen Hugenottenlauf. Die 10-km-Strecke zählte zum Main-Lauf-Cup, weshalb auch unsere beiden Erikas etwas für ihre Punktesammlung tun wollten und diese Distanz wählten:

Erika Ingerl      47:21 Min.    1. Platz W 60
Frank Waldschmidt 47:48 Min.   23. Platz M 20
Erika Schmid      50:40 Min.    2. Platz W 55
Marianne Ritter   57:36 Min.    2. Platz W 65

Für die Halbmarathonstrecke entschieden sich viele Teilnehmer, da sie als Test und Vorbereitung für die bevorstehenden Marathonläufe u.a. in Berlin, München oder Frankfurt genutzt werden, so auch:

Sabine Czyrt      1:48:37 Std.     4. Platz W 45
Alice Baumgart    1:54:47 Std.     2. Platz W 65
Gertrud Jahn      1:57:27 Std.     2. Platz W 60
Hubertus Kraus    2:04:30 Std.   115. Platz M 40

Am 28.09. vertrat Marianne Ritter beim 10-km-Lauf in Kronberg die Farben unseres Vereins. Da sie in der Klasse W 60 gewertet wurde, belegte sie mit einer Zeit von 58:09 Min. "nur" den 2. Platz. Einige Vereine haben immer noch nicht begriffen, dass inzwischen auch mehrere weibliche Teilnehmer noch mit 65 Jahren und älter laufen, was bei den Männern schon lange anerkannt wird.

Auf die Strecke von 20 km wagten sich

Frank Waldschmidt 1:43:54 Std.    15. Platz M 20 und
Barbara Teubner   1:48:25 Std.     3. Platz W 35.

Am 11.10. startete in Rüsselsheim die diesjährige Winterlaufserie, an der seit vielen Jahren Läufer und Läuferinnen unseres Vereins teilnehmen. Zwei Wochen vor dem Marathon in Frankfurt testet auf dieser Distanz jeder noch einmal seine Schnelligkeit oder möchte für die Gesamtwertung eine gute Zeit erreichen. Mit dabei waren:

Erika Schmid      49:30 Min.  1. Platz W 55
Gertrud Jahn      50:46 Min.  1. Platz W 60
Alice Baumgart    52:26 Min.  1. Platz W 65
Marianne Ritter   55:39 Min.  2. Platz W 65.

Am 12.10. wurde in Offenbach der AllessaChemie-Mainuferlauf ausgetragen. Über die 5-km-Strecke ging Familie Monz an den Start und kam erfolgreich ins Ziel:

Rebecca Monz   24:58 Min.  2. Platz W 9
Natascha Monz  25:19 Min.  2. Platz W 12 und
Beate Monz     25:39 Min.  1. Platz W 20.

Roman Lessmann lief am gleichen Tag dort den Halbmarathon in der hervorragenden Zeit von 1:21:56 Std. und kam in seiner Altersklasse M 45 auf den 3. Platz.

Am gleichen Tag startete Sabine Czyrt beim Marathon in Mülheim an der Ruhr Dazu nachfolgend ihre Eindrücke:

Die Bedingungen am Baldeneysee waren ideal. Sonne, 15°C, flache Strecke, ca. 2000 Teilnehmer - also genug Platz für ein eigenes Tempo. Ein Tag für Bestzeiten. Die Stimmung am Rande der Strecke war ebenfalls super. Es waren viele Zuschauer da, die die Läufer angefeuert haben. Damit habe ich bei diesem Lauf gar nicht gerechnet. Für alle Fälle hatte ich Plan A (3:59:00) und Plan B (4:09:00) als Paceband ausgedruckt. Und Plan A hat exakt funktioniert. Zumindest in der Endzeit (3:59:00). Ab km 33 hatte ich Probleme, den Fahrplan einzuhalten, nachdem ich den ersten Halbmarathon unter der Zielzeit gelaufen bin. Die letzten beiden km musste ich noch einmal die Beine in die Hand nehmen und rennen, um unter 4 Stunden ins Ziel zu kommen. Auch die Uhr am Arm war in dieser Situation kein Fehler. Magnesiumgetränk und Power Gel (widerlich) sollten mir über muskuläre Probleme hinweghelfen. Die Dosierung bei dem Power Gel hat wohl auch gestimmt, weil ich die Übelkeit, die bei mir erzeugt wurde, noch mit Wasser in Grenzen gehalten werden konnte. Zum Schluss musste ich feststellen: Diesmal hat alles gepasst!!!

P.S. Sabine wurde mit dieser ihrer Bestzeit 19. in der W 45.

Am 26. Oktober war dann der Tag der Entscheidung für 10 Läuferinnen und Läufer beim EuroCity-Marathon in Frankfurt.

Christoph Scheibitz  2:58:58 Std.      61. Platz M 20
Roman Lessmann       2:59:39 Std.      36. Platz M 45
Thomas Spielmann     3:52:58 Std.     743. Platz M 35
Gertrud Jahn         4:02:11 Std.       2. Platz W 60
Alice Baumgart       4:05:34 Std.       1. Platz W 65
Barbara Teubner      4:19:19 Std.     137. Platz W 35
Andreas Sturm        4:20:47 Std.     574. Platz M 20
Bernd Huth           4:22:01 Std.     336. Platz M 50
Frank Waldschmidt    4:25:55 Std.     609. Platz M 20
Helmut Jannasch       4:26:05 Std.    350. Platz M 50.

U.a. war es auch für Andreas Sturm der erste Marathon. Nachfolgend sein Beitrag über seine Vorbereitung, seine Eindrücke vom Lauf und seine "Zukunftspläne":

Ich heiße Andreas Sturm, bin 27 Jahre alt und spiele aktiv in der zweiten Mannschaft der SG Nied Handball. Ich berichte aus meiner Sicht über den Eurocity Marathon Frankfurt 2003.

Vorbereitung: Was für mich selbstverständlich ist und zum Eurocity Marathon dazu gehört, ist die intensive und zeitaufwendige Vorbereitung. Ich bin im letzten Jahr meinen ersten Halbmarathon in Kelkheim-Münster gelaufen und seitdem regelmäßig 20 km die Woche. Deswegen kann ich sagen, ich habe eine vernünftige Basis für einen Marathon. Mit dem eigentlichen Training für den Frankfurt Marathon habe ich aber erst elf Wochen vor dem Start begonnen. Eine kurze Bilanz der elfwöchigen Vorbereitung:

  • Zwischen der 7. und 8. Woche pausiert wegen einer Entzündung am Fußzeh,
  • eine Woche vor dem Start eine Erkältung mit starkem Husten gehabt.

Gerade die Erkältung eine Woche vor dem Start hat mich überlegen lassen, ob ich überhaupt starten soll. Ich bin dann mit der Einstellung an den Start gegangen, einfach so weit es geht mitzulaufen.

Kurz vor dem Start: Am Start war mir sehr kalt und ein bischen aufgeregt war ich auch, aber komischerweise nicht so sehr wie die ganze Nacht vorher. Auf meinem Lauf begleitet haben mich Babsi Teubner und Frank Waldschmidt, bei denen ich mich für die Tipps, die sie mir während des Trainings und des Marathons gegeben haben, recht herzlich bedanken möchte.

Der Start: Nachdem die Startlinie nach 6:37 Min. überquert war, hatte auch für uns der Frankfurt Marathon 2003 begonnen. Ich muss schon sagen, dass es ein sehr schönes Gefühl ist, wenn man von Anfang an angefeuert wird, zumal es für die Zuschauer ebenfalls sehr kalt gewesen sein muss.

Die Barfußläuferin: Auf den ersten Kilometern habe ich nicht das Gefühl gehabt, diesen Marathon als Finisher zu überstehen. Ich wurde einfach nicht warm, was sich Gott sei Dank mit steigender Kilometerzahl 6, 7, 8 langsam besserte. Was mir noch ganz besonders in Erinnerung geblieben ist, war eine Barfußläuferin, die mit beachtlichem Tempo davonlief. Mit so etwas habe ich bei einem Marathon nun überhaupt nicht gerechnet. (Anm. von mir: in 2002 lief einer in Badelatschen!)

Der Streckenverlauf: Wir durchliefen also die Innenstadt und kamen über Sachsenhausen, Niederrad, Goldstein und Schwanheim nach Nied. In Nied angekommen, waren wir immerhin schon bei Kilometer 28. Das bedeutete, dass ich mehr als die Hälfte hinter mir hatte und auf meinen Einbruch wartete oder darauf, dass ich mangels Kraft aufgeben musste. Aber nichts dergleichen passierte und so durchquerten wir Nied, Höchst und wieder Nied. Bei Kilometer 32 fing es dann bei mir mit Schmerzen in den Oberschenkeln an. Ich will auch noch erwähnen, dass Babsi, Frank und ich zu diesem Zeitpunkt immer noch zusammen unterwegs waren, was sich ungefähr bei Kilometer 33 änderte. Von da an lief jeder seinen eigenen Rhythmus und unsere kleine Gruppe fiel immer weiter auseinander. Zwischen Kilometer 35 und 39 wurden die Schmerzen in den Oberschenkeln mit jedem Schritt mehr. Ich zählte von da an die Kilometer nur noch rückwärts und stellte mir vor: Ich muss jetzt nur noch von Rödelheim zurück zur Niddahalle (Trainingsstrecke war Niddahalle-Rödelheimer Wehr-Niddahalle ca. 10 km).

Endspurt: Ab Kilometer 40 von den Zuschauern getragen und den Schmerzen angetrieben, habe ich mich an langsameren bzw. gehenden Läufern bis ins Ziel durchgekämpft. Nach 4:20:37 Std. im Ziel angekommen, sind mir vor Glück die Tränen in die Augen geschossen. Dieses Gefühl, es trotz aller Hindernisse doch geschafft zu haben, ist unbeschreiblich.

Ich danke auch meiner Freundin Bettina, die mich in der ganzen Zeit so toll unterstützt hat.

P.S. Ich freu mich schon auf meinen zweiten Marathon!
(Anm.: Das sind doch schöne Zukunftspläne)

Den Nachdurst haben wir dann in unserem Vereinsheim bei Holger gelöscht und uns mit Salat, Fleisch und Beilagen gestärkt, Dabei ist auch dieses Mannschaftsfoto entstanden.

Nach diesen vielen Aktivitäten lassen wir nun das Jahr rein läuferisch etwas ruhiger ausklingen. In Rüsselsheim fand am 22. 11. der zweite Lauf zur Winterlaufserie, diesmal über 15 km, statt. Unser Verein war mit einem halben Dutzend Teilnehmern vertreten:

Hubertus Kraus    1:11:25 Std.    39. Platz M 40
Erika Ingerl      1:14:54 Std.     1. Platz W 60
Erika Schmid      1:16:32 Std.     1. Platz W 55
Alice Baumgart    1:20:39 Std.     1. Platz W 65
Gertrud Jahn      1:20:40 Std.     2. Platz W 60
Josef Ritz        1:32:08 Std.     8. Platz M 65.

Am 28.12. wird bei Spiridon am Frankfurter Waldstadion der diesjährige Silvesterlauf gestartet, bei dem es um 12.00 Uhr einen Start für alle gibt. Dazu wünsche ich Euch viel Erfolg.

Verlebt aber vorher noch gemütliche und besinnliche Feiertage im Kreis von Familie, Freunden und Bekannten. Gleichzeitig wünsche ich Euch einen guten Rutsch in das nächste Jahr, verbunden mit der Hoffnung, dass Ihr alle gesund bleibt und wir uns recht oft bei kleineren und größeren Wettkämpfen und Festen wiedersehen.

Eure Alice


Berichte Sport-Echo 2/2003

Wer sich am 02.03., Faschingssonntag, vormittags nach Gross-Gerau begibt, um 10 km auf einer schönen Waldstrecke zu absolvieren, muss schon ein Narr sein, aber davon gibt es auch in der SG Nied einige. Und die liefen auch noch gute Zeiten, wie nachstehend zu lesen ist:

Hubertus Kraus    47:43:6 Min.   61. Platz M 40
Erika Ingerl      50:15:6 Min.    2. Platz W 60
Sabine Czyrt      50:30:0 Min.    7. Platz W 45
Helmut Jannasch   51:30:2 Min.   43. Platz M 50
Gertrud Jahn      53:29:1 Min.    4. Platz W 60
Josef Ritz        57:19:3 Min.   10. Platz M 65
Margret Michel    57:20:8 Min.   14. Platz W 45

Schon eine Woche später, am 09.03. startete im Nordwestzentrum der 1. Frankfurter City Halbmarathon 2003, der natürlich nicht ohne Beteiligung der Läufer und Läuferinnen unseres Vereins über die Bühne gehen konnte, zumal unsere "Girls" die oberen Altersklassen bereichern. Schade, dass wir nur noch wenig Konkurrenz haben. Aber dennoch, alle gaben ihr Bestes. Die äußeren Bedingungen waren sehr gut, 9°C, wenig Wind und eine gut abgesperrte Strecke, bei der nur die ganz Schnellen an der Spitze auf dem doppelten Innenstadtkurs ihre Schwierigkeiten hatten. Aber dieses Problem wird Spiridon im nächsten Jahr sicher lösen.
Die Ergebnisse:

Christoph Scheibitz  1:24:56 Std.    24. Platz M 20  (172)
Hubertus Kraus       1:40:38 Std.   175. Platz M 40  (420)
Erika Schmid         1:48:10 Std.     4. Platz W 55  ( 12)
Erika Ingerl         1:50:42 Std.     1. Platz W 60  ( 11)
Sabine Czyrt         1:53:07 Std.    20. Platz W 45  ( 63)
Alice Baumgart       1:53:44 Std.     1. Platz W 65  (  4)
Gertrud Jahn         1:53:47 Std.     2. Platz W 60  ( 11)
Michael Teubner      2:05:28 Std.   470. Platz M 35  (512)
Klaus Schreiner      2:11:08 Std.   495. Platz M 35  (512)
Frank Waldschmidt    2:11:24 Std.   164. Platz M 20  (172)
(In Klammern ist die Gesamtteilnehmerzahl in den Altersklassen angegeben.)

In der Mannschaftswertung der Damen kamen E. Schmid, E. Ingerl und S. Czyrt auf Platz 13 von insgesamt 39. Die Männer, H. Kraus, M. Teubner und F. Waldschmidt erliefen Platz 151 von 161 Mannschaften. Chr. Scheibitz und Klaus Schreiner wurden leider nicht in die Wertung aufgenommen, da sie den Vereinsnamen nicht gleichlautend angegeben hatten. Es sei ihnen verziehen.

Eine weitere Woche später, am 16.03., wegen des Faschings fand der Frankfurter Halbmarathon eine Woche später als üblich statt, begab sich eine kleine Truppe nach Friedberg, um entweder 10 in Richtung oder 30 km rund um den Winterstein zu laufen. Ein guter Test für die bevorstehenden Marathonläufe im Frühjahr, sei es Hamburg, Mainz oder in diesem Jahr erstmalig der Weiltalweg-Landschaftsmarathon.

Erika Schmid hatte die 10-km-Strecke gewählt und kam nach 48:24 Min. ins Ziel. In ihrer Altersklasse W 55 belegte sie den 1. Platz.

Ein Quartett begab sich auf die lange Distanz von 30 km, bergauf, bergab. Aber bei angenehmen Temperaturen und wenig Wind haben alle gute Zeiten erreicht:

Helmut Groß       2:24:36 Std.    35. Platz M 45
Martin Frisch     2:33:01 Std.    53. Platz M 40
Alice Baumgart    2:46:52 Std.     1. Platz W 65
Gertrud Jahn      2:51:25 Std.     1. Platz W 60.

Schon zwei Wochen später, am 29.03., wurden in Griesheim bei Darmstadt die Hessischen Straßenlaufmeisterschaften über 10.000 m ausgetragen. Obwohl die Strecke nicht sehr einladend ist - es werden im Griesheimer Stadtbereich dreieinhalb Runden gelaufen um Ecken, über Bordsteine und Straßenbahngleise - wagte sich doch ein Trio unserer Laufgruppe auf diese Srecke. Die Temperaturen waren sommerlich warm, als um 13.30 Uhr der Startschuss fiel, nicht gerade ideal für gute Zeiten, aber dennoch wurden beste Ergebnisse erzielt:

Roman Lessmann 38:08 Min. 17. Platz M 45 Erika Ingerl 49:31 Min. 3. Platz W 60 Alice Baumgart 51:51 Min. 1. Platz W 65 und damit Hessische Seniorenmeisterin 2003

Am 06.04. lief Hubertus Kraus in Seligenstadt die Strecke über 25 km als Vorbereitung zum Weiltalweg-Landschaftsmarathon, der Ende April gestartet wird. Mit seinem Ergebnis von 2:22:22 Std. war er zufrieden. Seine Altersklasse M 40 ist ja sehr stark besetzt. Er kam als 87. ins Ziel.

Am 13.04. reihten sich in die knapp 500 Läufer auch ein Läufer und zwei Läuferinnen unseres Vereins ein, um bei besten äußeren Bedingungen von der Hohenmark aus den Feldberg (10,180 km) zu "erlaufen". Einige Läufer taten sich wegen des bevorstehenden Weiltal- bzw. Gutenberg-Marathons die Strapazen der "Bergbesteigung" nicht mehr an, was auch ratsam ist. Andere konnten aus privaten, krankheits- oder verletzungsbedingten Gründen nicht starten. Mit den Ergebnissen waren die wackeren drei aber zufrieden:

Helmut Groß         57:52 Min.    20. Platz M 45
Alice Baumgart    1:12:13 Std.     1. Platz W 65
Gertrud Jahn      1:13:09 Std.     2. Platz W 60.

Am gleichen Tag hatten sich Hubertus Kraus und Helmut Jannasch entschlossen, in Hanau-Wilhelmsbad über 9,74 km zu starten. Helmut Jannasch lief neue persönliche Bestzeit und kam nach 48:42 Min. ins Ziel. In seiner Altersklasse M 50 wurde er 11., Hubertus Kraus erreichte mit 44:23 Min. in der M 40 den 18. Platz.

Nur eine Woche später, am 21.04., vertraten drei Läufer die Farben unseres Vereins in Jügesheim, wo es beim Straßenlauf über 25 km ging. Mit dabei waren:

Frank Waldschmidt 2:19:47 Std.   18. Platz M 20
Barbara Teubner   2:24:01 Std.   14. Platz W 35
Michael Teubner   2:26:08 Std.   69. Platz M 35.

Zum 14. Internationalen Nauroder Halbmarathon, 21,1 km, fuhren am 26.04. ebenfalls drei Mitglieder unseres Vereins:

Norbert Rummel    1:43:02 Std.   25. Platz M 40
Thomas Spielmann  1:48:30 Std.   61. Platz M 35
Sabine Czyrt      1:52:24 Std.    6. Platz W 45.

Während Sabine Czyrt ihre Form für einen Marathon im Mai in Bochum überprüfte, war es für Norbert und Thomas der Abschluss des Frühjahrs. Die anspruchsvolle Strecke führte über Feld- und Waldwege ständig bergauf und bergab, so dass es für die Teilnehmer schwer war, einen guten Rhythmus zu finden bzw. zu halten. Die Witterungsbedingungen waren jedoch fast ideal.

Der "Dreierpack" scheint sich zu etablieren, denn auch beim ersten Weiltalweg-Landschaftsmarathon am 27.04. waren drei Läufer der SG-Nied am Start.

Helmut Groß       3:36:21 Std.     36. Platz M 45
Helmut Jannasch   4:44:47 Std.     68. Platz M 50
Hubertus Kraus    4:45:54 Std.    158. Platz M 40.

Für Helmut Jannasch war es der erste Start auf dieser langen Distanz. Alle Achtung vor dem Mut, diesen Lauf auf so einer schwierigen Strecke anzugehen. Hubertus Kraus betätigte sich als "Begleiter" einiger Damen, noch nicht Mitglieder unseres Vereins, die ebenfalls ihren ersten Marathon liefen. Er nutzte die Strecke als Vorbereitung für den Gutenberg-Marathon in Mainz Anfang Mai.

Am 01.05. startete Erika Schmid in Nieder-Erlenbach beim ersten von 14 Läufen über 10 km, die für den Main-Lauf-Cup gewertet werden. In ihrer Altersklasse W 55 belegte sie den 1. Platz (genaue Zeit lag bei Redaktionsschluss leider nicht vor).

Wo ist denn Großkrotzenburg? Gertrud und ich waren zwar schon zum Marathon in München, Hamburg, Paris und New York, aber in Großkrotzenburg waren wir noch nie!!! Dieser Ort war deshalb schon eine Reise wert und so machten wir uns am 04.05. mit den beiden Erikas dort hin auf den Weg, um bei besten äußeren Bedingungen einen Halbmarathon im Rahmen des 15. Internationalen Limeslaufes auf einer sehr schönen Waldstrecke zu laufen. Und es hat sich gelohnt:

Gertrud Jahn      1:53:20 Std.   2. Platz W 60
Alice Baumgart    1:53:49 Std.   1. Platz W 65.

Erika Schmid und Erika Ingerl, die die Distanz über 10 km wählten, um Punkte für den Main-Lauf-Cup zu sammeln, belegten beide in ihren Altersklassen den 1. Platz:

Erika Ingerl      49:28 Min.  W 60
Erika Schmid      49:46 Min.  W 55.

Da inzwischen immer wieder einmal Vereinsmitglieder aus anderen Abteilungen bei Laufwettbewerben starten, was uns sehr freut, möchte ich noch einmal daran erinnern, dass es bei der Anmeldung wichtig ist, unseren Vereinsnamen einheitlich anzugeben: SG Frankfurt-Nied. Wer es sich einfacher machen möchte, kann sich auch über Hubertus Kraus anmelden lassen. Dann ist gewährleistet, dass wir alle unter der gleichen Vereinsbezeichnung laufen, was die spätere Suche nach den Ergebnissen im Internet wesentlich erleichtert und damit auch die schnellsten Läuferinnen und Läufer in der Mannschaftswertung berücksichtigt werden.

Einen sonnigen Sommer wünscht Euch

Eure Alice


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